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Am Sonntag bin ich nach vielen Wochen und Wochenenden, die mich einfach nicht entspannten und runter brachten, endlich mal wieder so richtig bei mir angekommen.

Aufgrund des Sonnenstands am Abend

217 Sonnenstand 30.08.2014, 19.49 Uhrwurde mir zwar auch klar, dass eine dunklere Zeit näher als mir lieb ist, wo die Sonne meine Fenster nicht mehr erreicht.

Aber ich schaute mir an, wieviel Sonne ich übers Jahr gehabt hatte…

Am 23. März

218_23.03.2014Am 4. Mai

219 Sonnenstand_04.05.2014Am 24. Juni, kurz nach der Sommersonnenwende

220 Sonnenstand 24.06.2014, 20.41 Uhr221 Sonnenuntergang 24.06.2014, 21.17 UhrAm 28. Juni, morgens von der genau gegenüber liegenden Seite

222 Morgensonne 28.06.2014, 7.45 UhrAm 5. Juli

223 Sonnenuntergang 05.07.2014, 21.14 UhrAm 5. August

224 Sonnenstand 05.08.2014, 20.37 UhrAm 16. August

225 16.08.2014, 20.18 UhrUnd obwohl ich mich diesen Sommer noch überhaupt nicht mit Sonne und Wärme gesättigt fühle, habe ich am Sonntag meinen Frieden damit gemacht und erahnt, woher ich künftig die innere Sonne und Wärme beziehen kann, auch wenn es noch etwas Übung braucht.

Da mir jemand gesagt hatte, die Heizperiode beginnt hier offiziell am 1. Oktober, stellte ich mich auf einen noch kühlen September ein, den ich ähnlich wie die kühlen Tage in den letzten Wochen abends mit Wärmflasche im Bett zuzubringen gedachte. Vorsichtshalber hatte ich im Bad die Heizung aufgedreht, um nicht zu verpassen, wenn es wieder warm wird.

Gestern Morgen dann die freudige Überraschung: Der Heizkörper war ein wenig warm und das Bad dadurch ganz leicht temperiert. Die feuchte Kühle der letzten Zeit, wo es teils unter 20 Grad in meiner Wohnung war, wird damit zu Ende sein, Gott sei Dank.

In der Arbeit war es trotz Urlaub der Kollegin relativ ruhig. Im Laufe des Nachmittags wurde ich mit einem Großauftrag von über 200 Schildern fertig, mit dem ich die letzte Woche jeweils schon Halb-Tage-Weise zugange war. Als ich damit fertig war, schnitt ich noch auf Vorrat einige gängige Schildergrößen zu, so dass es später unter Zeitdruck schneller geht. Dann war aber wirklich nichts mehr zu tun, so dass ich mich kurz nach 17 Uhr selbst in den Feierabend schickte. Da auch wieder stressigere Zeiten kommen, hatte der Chef nichts dagegen.

Ich konnte eine Bahn früher nehmen, mit anderen Gesichtern als sonst. Es ist herrlich, die übliche Routine mal zu durchbrechen. Daheim beschloss ich spontan, dass ich keine Lust auf Reste-Essen vom Vortag habe, sondern machte mir, worauf ich grad mehr Lust hatte.

Ich freute mich dran, dass die weißen Veilchen unten vor dem Haus wieder so schön blühen und sogar die Primel beschlossen hat, nochmal zu blühen. Das „Unkraut“ hab ich stehen lassen bis zur Blüte und erfreut mich mit seinen rosa Blüten.

226 01.09.2014227 Weißes Veilchen 01.09.2014228 Gelbe Primel 01.09.2014229 01.09.2014Während ich fotografierte, hörte ich ein nahes Geräusch, obwohl niemand zu sehen war. Ha, die Früchte fielen reihenweise auf den Boden. Ein Birnbaum ist das also, was da vor meinem Balkon steht.

230 Baum voller Früchte, 01.09.2014231 Birnen, 01.09.2014232 Birnen am Boden 01.09.2014Der Abend verabschiedete sich mit freundlichem Licht…

233 Abendhimmel 01.09.2014234 Abendhimmel 01.09.2014und die Rocola-Pflänzchen entwickeln sich weiter…

235 Rucola 01.09.2014

Der heutige Morgen begrüßte mich mit noch freundlicheren Himmelsfarben…

236 Morgenhimmel 02.09.2014237 Morgenhimmel 02.09.2014Nachdem er so herauf zog, war ich völlig überrascht, als es kurz danach eine dicke Nebelsuppe ringsum gab.

Die Sonne brauchte aber nicht allzu lange, um alles wegzuschlecken, so dass sich der Dunst schon wieder vollständig verzogen hat und es ein teils sonniger Tag zu werden verspricht.

Ich werde ihn – wie alle letzten Dienstage – u.a. beim Wellnessen verbringen. Das Grandiose ist, dass es dort über die Mittagszeit recht ruhig ist und man die einzelnen Sprudel und Massagedüsen per Knopfdruck selbst in Gang setzen kann, wenn sie aus gegangen sind. So habe ich diese Oase als zusätzlichen Heilfaktor für mein Schulter-/Armproblem ausgesucht.

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