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Als die momentane Hitzeperiode über Europa begann, fühlte ich mich noch gar nicht so betroffen, da ich Pfingstsonntag und -montag nur in der Wohnung war. Ein Vorzug dieser Wohnung ist offensichtlich, dass sie sowohl im Winter kuschlig warm hält, als auch an heißen Tagen verhältnismäßig kühl bleibt.

Erst als ich am Dienstag an der Aare eine gute Strecke zu Fuß unterwegs war, kam die drückende Hitze so richtig bei mir an. Abends war ich dann ganz schön kaputt davon.

Gestern war ich an meinem freien Tag mit dem Fahrrad 26 km unterwegs und spürte, wie drückend feuchtwarm es war. Abends auf dem Heimweg gab es einige Regentropfen, aber nicht schlimm. Gegen 20.45 Uhr bin ich vor dem TV eingeschlafen. Als ich gegen 21.20 Uhr erwachte, umgab mich eine gepenstische Stimmung. Es war noch hell draußen, der Himmel war gelb und es herrschte intensives ungewöhnliches Licht. Ich holte den Fotoapparat…

Ich war regelrecht geplättet von der Schönheit, die der Fotoapparat heraus holte, denn er zeigt noch kontrastreichere Wolkengebilde, als mein Auge zu sehen vermochte; na gut, ich hatte meine Brille nicht auf, die für Schärfe in der Ferne sorgt 😉

Ringsum war beständiges Donnergrollen und teilweise zuckten auch Blitze durch den Himmel.

Ich ging schlafen, da es aber zu regnen begann und sich zu verstärken schien, schloss ich das Dachschrägenfenster im Bad ganz und im Schlafzimmer bis auf einen schmalen Spalt. Nur die Balkontüre blieb ganz offen.

Als ich heute Morgen erwachte, waren in meinem Schlafzimmer noch 21.5 Grad, schön abgekühlt. Nachdem ich aufgestanden war und das Fenster weiter geöffnet hatte, fiel die Temperatur sogar auf 21.2 Grad. Überall stieg ringsum der Dunst aus den Wäldern und Tälern auf und auf der Strecke mit dem Bus zur Bahn fuhr ich sogar durch sehr dichten Nebel.

Auf der Bahnstrecke zur Arbeit kam die Sonne heraus und blieb große Teile des Tages, so dass es sich wieder gut aufheizte.

Nachmittags hatten wir in der Werkstatt 29 Grad, uff. Ich musste daran denken, dass ich als Kind mehrmals hitzefrei hatte, nämlich ab 28 Grad im Schatten am Vormittag um 11 Uhr vom Rektor (am Nordfenster) gemessen. Das kam nicht oft vor, aber immerhin, es kam einige Male vor.

Jedenfalls war ich heute froh, als ich mich um 17.35 Uhr in die klimatisierte Bahn setzen konnte, obwohl ich innerlich noch dampfte. Daheim fand ich 24.1 Grad vor, Gott sei Dank.

Dass bereits für morgen etwa 10 Grad weniger erwartet werden, kann ich mir noch nicht so recht vorstellen, so aufgeheizt wie ich heute bin. Ich bin gespannt, ob es wieder Gewitter gibt, um die Luft abzukühlen.

Ich wünsch euch und mir ein entspanntes und nicht zu heißes Wochenende.

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