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Den gestrigen Vollmond hab ich nicht so stressend erlebt wie manch anderen schon.

Gestern Nachmittag war ich lange im Wald, bin wieder neue Wege und ganz intuitiv gegangen, bis an die Grenze zur Angst, ich könnte mich verlaufen (haben). Bin dann aber doch ganz richtig wieder heraus gekommen, wo ich mich wieder auskannte.

Zur Zeit hab ich einmal am Tag Sonne in meiner Wohnung durchs Schlafzimmerfenster, ab ca. 17 bis gegen 18 Uhr. Vor diesem Fenster steht eine kleine Couch. Dort legte ich mich gestern ziemlich müde nach dem langen Weg im Wald in die Sonne und schlief ein. Als ich erwachte, war die Sonne weg und ich war ziemlich weit weg getreten, hätte am liebsten weiter geschlafen. Der Vollmond um kurz nach 18 Uhr war auch „durch“. Dachte mir, besser stehst du jetzt auf, sonst kannst du nachts nicht schlafen.

Als ich dann gegen 22.30 Uhr ins Bett ging, freute ich mich drauf, drehte mich dann jedoch hin und her und fand keinen Schlaf, obwohl ich wirklich müde war. Bis mir einfiel, dass ich vom Wald zwei handgroße Steine mitgebracht hatte. Die holte ich mir dann ins Bett, in jeder Hand einen – und schwupps war ich eingeschlafen.

Wenn ich richtig gelesen habe, stand der gestrige Vollmond in der Jungfrau. Ob ich ihn deswegen nicht so stressend erlebt habe? Ob mich die Steine geerdet haben?

Schon beim letzten Vollmond war mir aufgefallen, dass ich ihn hier aus meinem Dachfenster Richtung Nordost durch einen Baum hindurch sehen kann. Das damals rasch geknipste Foto war aber nicht scharf. Also dachte ich gestern: Mach noch einen Versuch, vielleicht klappts diesmal.

Vollmond 16.03.2014

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