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Gestern war ich seit langer Zeit mal wieder im Kino und sah diesen berührenden Film.

Er ist leise, berührend, der japanische Alltag wirkte teils fremdartig auf mich, erregte aber mein Interesse. Mal in eine unbekannte Welt mit hinein gucken.

Der Film wirft die ungestellte Frage auf: Was macht Kinder zu Kindern ihrer Eltern? Ist es die Blutsverwandtschaft? Ist es die Beziehung, die sich zwischen Kindern und ihren ersten Bezugspersonen bildet? Ist es eine gesetzliche Regelung?

Die entdeckte Vertauschung zweier sehr unterschiedlicher Jungen im Alter von 6 Jahren bringt viel Aufruhr für alle Beteiligten mit sich, hat aber auch einen unerwarteten, tiefen Lerneffekt, ist Katalysator, um Verdrängtes anzuschauen.

Der Film endete – für mich – überraschend.

Wer noch freie Zeit hat und gerne ins Kino geht: Anschauen und sich berühren lassen, mitfühlen, mitdenken, eigene Antworten finden.

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