Zeit der Einkehr…, der warmen Stuben, der Kerzenlichter, der Duftlampen oder Feuer im Kamin.

Ich warte… auf das Neue, von dem ich noch nicht weiß, wie es wird. Und tue das Anstehende. Heute Abmeldung auf der Gemeinde („Ziehen sie alleine aus?“ „Ist es eine freiwillige oder gesetzliche Trennung?“ „Seit wann besteht die Trennung?“) und Kaution für die neue Wohnung einzahlen. Am 29.11. ist Wohnungsübergabe.

Meine Arbeit trägt mich, das angenehme Miteinander dort. Die anfänglichen inneren Wogen dabei haben sich weitgehend geglättet, auch wenn es immer mal wieder herausfordernde Situationen gibt. Der erste „Chlaushock“ (Weihnachtsessen) ist gemeistert. Ich mag meinen Job.

Das Ohrbrummen ist zur Zeit beständig präsent und zeigt die innere Spannung an. Da gibt es innere Anteile, die haben einfach Angst… Vor dem Neuen und Unbekannten. Davor, ich könnte sie im alleine Leben übersehen und überhören, nicht gut für sie sorgen. Angst, sich abgeschieden zu fühlen; Angst, nicht liebevoll umhegt zu werden; Angst, dass Kraft und Zeit nicht ausreichen könnten, um gut auf mich zu achten.

Und immer wieder ist da auch Freude… Auf das Neue und Unerwartete, auf ein gemütliches neues Heim nur für mich alleine, auf die Gestaltungsmöglichkeiten und die Freiheit.

Seit ich von München zurück bin, hat das Packen angefangen, mit der tatkräftigen und ordnenden Übersicht von meinem Mann.

Heute Vormittag war Pause. Nachdem ich bereits seit 6 Uhr wach lag und nicht mehr schlafen konnte, konnte ich es am Vormittag. Und nachdem wir am Nachmittag Möbel abgeholt haben, gings in die nächste Runde SchlaLe (Schlafen, Lesen, Schlafen, Lesen…). Das hat es heute gebraucht und das Brummen im Ohr ist wieder recht leise geworden.

Advertisements