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Ein eindrucksvoller Traum hat mir vor ein paar Wochen zum Durchbruch verholfen, als es darum ging, anzuerkennen, dass ich meinen Mann als Ehemann loslassen sollte, wenn ich mir selbst lieb sein möchte.

Aufgrund intensiver karmischer gemeinsamer Erfahrungen (Gebundene Liebe) mit ihm gab es eine Menge Anteile in mir, die nicht bereit waren ihn loszulassen und unsere letzten gemeinsamen Jahre waren geprägt von intensiver Arbeit an und mit dieser karmischen Vergangenheit und den entsprechenden Anteilen.

Wir haben immer gehofft, dass wir diese Arbeit irgendwann soweit getan hätten, dass wir frei vom Karma handeln und leben können. Wir ließen offen, ob wir dann frei würden zu einer Trennung oder ob es dann endlich möglich wäre, erfüllende Liebe zu leben. Gewünscht haben wir uns letzteres.

13 Himmel "Wenn Engel reisen"_Bundesstr. 31 Richtung Friedrichshafen_14.05.2013

Der Traum ging nun so…

Ich bewohnte in einem Hochhaus, im vorletzten Stockwerk, zusammen mit meiner Mutter eine Wohnung. Meine Mutter war gerade hinunter gegangen in den Garten, hatte dort Wäsche aufgehängt und saß nun auf einer Bank.

Ich war oben in der Wohnung auf dem WC gewesen und sah nach dem Betätigen der Spülung, dass das Wasser nicht recht abfließen will, es blieb auf einem hohen Pegel stehen. Ich bekam ein mulmiges Gefühl: Bei der nächsten Spülung würde alles über- und in die Wohnung hereinlaufen. Hier musste rasch Abhilfe geschaffen werden. Jemand musste sich darum kümmern.

Ich fuhr mit dem Fahrstuhl runter zu meiner Mutter und erzählte ihr von dem Dilemma und dass man den Hausmeister informieren müsse, in der Hoffnung, sie werde sofort tätig. Sie schien nicht groß beeindruckt und meinte nur: Ich mach da jetzt nichts. Worauf ich sagte: Dann geh eben ich und hole ihn.

Der Hausmeister wohnte im obersten Stockwerk, ich fuhr also hinauf und klingelte, aber niemand öffnete. Während ich unschlüssig im Treppenhaus herum stand und überlegte, was ich nun tun könnte, blickte ich übers Treppengeländer in den Treppenhausschacht hinunter. Dort führte ein breites Rohr von ganz unten nach ganz oben. Es war oben offen wie bei einem Überlaufrohr. Direkt neben der Öffnung des Überlaufrohrs war ein gefüllter Müllbeutel frei schwebend aufgehängt. Während ich da stand, konnte ich das Wasser in dem Rohr hochsteigen sehen, bis es oben schließlich in einem Strahl heraus schoss, der den Müllbeutel traf, so dass dieser sich entleerte und sich der ganze Mist ergoss.

1146 Abendhimmel 02.10.2012_18.04 Uhr_1.6 MB

Die Dringlichkeit einzugreifen brachte mich dazu, erneut beim Hausmeister zu klingeln. Es öffnete wieder niemand, aber ich hörte nun drinnen Stimmen. Ich war entschlossen, jetzt so lange zu klingeln, klopfen und rufen, bis jemand käme. Das war aber nicht nötig, denn die Tür öffnete sich und ein Mitmieter kam heraus und schloss die Tür von außen auch gleich wieder. Er sagte mir, sie seien an der Sache schon dran, hätten angerufen und die Fachmänner seien schon im Haus unterwegs, um die Ursache der Verstopfung zu finden, indem sie bei allen Wohnungen ringsum, Stockwerk für Stockwerk, klingelten, um sich drinnen umzusehen.

Einerseits war ich erst erleichtert, dann bekam ich mit, dass sie in den untersten Stockwerken unterwegs waren und merkte: Das kann ja dauern – bis die sich weiter nach oben bis zu unserer Wohnung durcharbeiten, das können die nie rechtzeitig schaffen!?!

Mit diesem Gefühl erwachte ich aus dem Traum und richtete es sofort gegen meinen Mann im Sinne von: Warum tut er nicht endlich etwas – das Wasser steht mir doch schon bis zum Hals?! Gleichzeitig wurde mir sofort bewusst, dass ich selbst Verantwortung für mein Leben trage und im Traum herum gelaufen war auf der Suche nach jemand Verantwortlichem außerhalb.

Ja, es ist mein Leben und manche Entscheidungen zum eigenen Wohl kann mir niemand abnehmen. In dem Fall ging es um die notwendige (Not wendende) Einsicht, dass ein Festhalten an dem Wunsch, erfüllende Liebe mit meinem Mann erreichen zu müssen, uns beide im Unglück festhält. Meine eigene Seelensprache war eindeutig und dieser konnte ich mich nicht mehr verschließen.

Himmel Vogel 22.01.2013_620 KB

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