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Nach 3 langen Arbeitstagen am Stück bin ich ziemlich geschafft, aber auch happy über nun 4 freie Tage am Stück :).

WordPress hat mich soeben beglückwünscht…

2 Jahre wordpress

Na sowas, zwei Jahre genau bin ich also nun schon mit diesem Blog unterwegs.

Und da ich gerade bei Jahrestagen bin… Morgen jährt sich mein Umzug in die Schweiz. Ich erinnere mich sehr gut an das freudige Abenteuer vom 1. August 2012. Ich wusste noch nicht, was alles vor mir steht. Rückblickend lässt sich leicht schmunzeln.

Ein paar Erinnerungen…
Stress vom 12. Juli 2012 – Das Küchenthema vom 27. Juli 2012 – Der Countdown läuft vom 29. Juli 2012 – Tschüß erst mal an München vom 31. Juli 2012.

Danach kam das Ringen mit der Jobsuche und andere Schwierigkeiten, die sich erst so nach und nach heran schlichen. Gott sei Dank bin ich in verschiedener Hinsicht jetzt in einer sehr positiven Lebensphase.

Weil morgen der Schweizer Nationalfeiertag ist, wird es abends Feuerwerk geben, wofür schon überall „Munition“ verkauft wurde in diesen Tagen. Und wie von Silvester gewöhnt sind bereits seit gestern vereinzelt die ersten Böller und Raketen zu hören.

Auch in anderer Form wird gezeigt, dass man sich freut, in der Schweiz beheimatet zu sein…

%22Dicke Eier%22 zum 1. August 2013

Im Programm unserer Heimatgemeinde, welche Veranstaltungen für morgen geplant sind, hieß es auch: DIE BEVÖLKERUNG WIRD GEBETEN, DIE HÄUSER ZU BEFLAGGEN. Das tun natürlich längst nicht alle und ich empfinde bei manchen, die es tun, eine gut nachvollziehbare Verbundenheit mit ihrem Land. Die Identifikation der Schweizer mit ihrem Staat ist teils ausgeprägt und ich verstehe das. Die Schweizer hatten seit langem keinen Krieg, den meisten geht es von den äußeren Umständen her sehr gut, die meisten konnten hier sehr gut leben und die Angst mancher Schweizer vor einer Überfremdung ist auch die Angst vor Verschlechterungen der überdurchschnittlich guten Lebensbedingungen, die mit einer zunehmenden EU-isierung befürchtet wird – nicht ohne Grund. Auch die Schweiz ist keine Insel. Sie kann nicht umhin, sich anzupassen, auch wenn sie so lange wie möglich ihr eigenes Süppchen kocht und Vereinbarungen mit der EU immer nur Themen-bezogen aushandelt, um so unabhängig wie möglich zu bleiben.

Ich fühl mich wohl in diesem Land, ich lebe gerne hier. Auch wenn ich mir vorstellen kann, im Rentenalter oder später vielleicht noch einmal nach Deutschland als Wohnstatt zurück zu kehren. Aber bis dahin geht noch viel Wasser die Isar und die Wyna runter… 😉

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