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Gestern Abend suchte ich Worte für das Gefühl, das ich wegen
der Art der Zusammenarbeit mit meiner neuen Kollegin hatte.

Mir fiel ein: Ich mag Menschen ohne Arg!

Gänseblumenartige_28.06.2012_740 KB

Dann dachte ich erst mal darüber nach.

Das Wort arg gebrauchen wir normalerweise ganz anders.
Wir unterstreichen damit in der Regel, dass
etwas ziemlich schlimm (eben: arg) ist.

Also suchte ich und fand:
nur in Wendungen; gehoben, veraltet: Bosheit, Böswilligkeit, Falschheit, Trug (Quelle).

Das war genau mein Gefühl:
Ich mag Menschen ohne Falschheit, Arglist und Trug.

Ich mag Menschen, die arglos sind wie Kinder, obwohl das häufig
mit naiv gleichgesetzt wird und teils einen negativen Touch hat.
Arglos und naiv kann miteinander einhergehen, muss aber nicht.

Gänseblümchen_14.05.2012_733 KBIch mag Menschen, die ohne jede Hinterlist sind, bei denen es sich anfühlt wie:
Die würden mir immer nur Gutes wollen und nie schaden.

Ja, so eine Kollegin habe ich jetzt, wie es aussieht.
Und eines weiß ich sicher: Naiv ist sie nicht.

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