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Der plötzliche Sommereinbruch Samstag letzter Woche hat beflügelt. Voller Freude habe ich zugesehen, wie sich Büsche über und über mit Blüten eingedeckt haben, strahlend gelb, zart hellgelb, weiß… Auch ein Magnolienbäumchen hab ich schon blühend in einem Garten stehen sehen. Ich freute mich schon auf die erste Foto-Session für diese Pracht.

Am Donnerstag hat mein Mann morgens eingekauft – noch bevor ich aufgestanden war – und alles vorbereitet fürs „Bräteln“ im Wald. Hier gibt es ja überall im Wald oder am Waldrand Feuerstellen, einfachere oder besser ausgestattete. Meist findet sich ringsherum auch bereits trockenes Holz dazu.

So haben wir oben am Waldrand über einem entzündeten Feuerchen unsere Bärlauchwürstchen gegrillt und mit frischem Brot – auf dem Bänkchen davor, mit Ausblick über Gränichen sitzend – verspeist. Ich glaube, mein Gesicht war nicht nur von der Wärme des Feuers gerötet, auch von der Freude eines Kindes. Da sag ich sonst Fleischlose dann auch mal Ja zu einem Würstchen.

Daheim hat mein Mann auf dem Balkon den neuen Lavastein-(Gas-)Grill aufgebaut, der gemütliche Stunden auf Balkonien verheißt :).

Gestern war dann der angekündigte Regen eingefallen. Es hat den ganzen Tag ohne Pause durchgeregnet, war aber noch relativ mild.

Dass es noch kälter werden soll, war erwartet; welcher Blick heute Morgen aus dem Fenster allerdings auf mich wartete, hat mich dann doch etwas aus den noch nicht angezogenen Socken gehauen…

Aber mehr als ein kurzes Zwinkern des Winters mit seinen Attributen kann ich darin nicht sehen, viel zu fest schießt schon überall der Frühling aus der Erde.

Die Weide vor unserem Balkon fängt an auszutreiben und wird unser Balkonien herrlich begrünen…

Ja und dann kam heute per Post der Arbeitsvertrag für meinen Job. Ich hab noch nie einen so unkomplizierten Arbeitsvertrag gesehen, der auf einem Din A4 Blatt alles enthält, was es braucht, kurz und knackig, ohne Kleingedrucktes und Überflüssiges.

Siehe auch Frühlings-Sinfonie

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