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… können die schönsten sein, wenn sie im richtigen Moment kommen und einfach passen.

Schnee Gränichen Jurablick 03.02.2013

Im Dezember 2012, als es mir nicht sehr gut ging, lag eines Tages eine Sendung aus München in unserem Briefkasten. Als ich den Absender sah, hab ich mich nicht schlecht gewundert. Es war der Betreiber eines Blogs, den ich verfolge.

Drinnen war ein wunderschönes kleines Fotobüchlein, ergänzt von einer schön erzählten Geschichte, die mich für ein paar Momente in eine andere Welt versetzte und sehr viel Freude bereitete. Allein, dass an mich gedacht worden war, berührte mich sehr.

Im beiliegenden Brief stand:

Hoffentlich kommt der Brief mit dem Fotobuch-Geschenk an, weil Du im Internet nicht mit einem Straßennamen zu finden bist, aber Gränichen hat nur 7000 Einwohner, die müsste die Post eigentlich alle zuordnen können.

Das hatte einwandfrei geklappt!

Weiter: Es ist ein wenig ungewöhnlich, dass ich Dich beschenke, weil wir uns kaum kennen. Aber ich weiß, dass man sich über unerwartete Geschenke und Anerkennungen sehr freut.

Das traf in diesem Fall ins Schwarze!

Das Fotobuch für Dich ist Geschenk bei der Siegerehrung für die meisten Kommentare bei [Blogname]. Du hast in kurzer Zeit viele Kommentare verfasst, die mich alle sehr freuten und motivierten. Herzlichen Dank dafür. Die weiteren Sieger sind […]

[…] Bei wem hätte das […] besser gepasst als bei einer Kommentatorin, die es als Kunstwerk sieht?

Herzliche Grüße,
frohe Weihnachten und
die besten Wünsche für 2013

Da saß ich mit Tränen in den Augen und fühlte mich richtig beschenkt.
Das Fotobüchlein halte ich in Ehren.

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Ein weiteres unerwartetes Geschenk:

Glücksklee LG 22.02.2013

Eine Nachbarin aus meinem Haus hatte mich zum Kaffee zu sich eingeladen – mit dem Zusatz, normalerweise mache sie das mit Nachbarn nicht, aber bei mir sei das was anderes – und letzte Woche war sie zum Tee bei mir. So ganz nebenbei legte sie dieses Glücksklee-Blatt aus Holz auf den Tisch und sagte, das hätte sie dieser Tage gefunden und wollte es mir als Zeichen dafür schenken, dass sie mir Glück wünscht bei der Jobsuche.

Sie ist als Ostdeutsche seit 10 Jahren in der Schweiz und nimmt Anteil an meinem Start hier. Sie glaubt daran, dass irgendwo irgendwie eine Tür für mich aufgehen wird. Ihre Anteilnahme ist echt und kommt von Herzen. Das tut gut.

Daher klebt dieses Blatt nun auf dem Firmenlogo des Herstellers meines Bildschirms. Das LG steht jetzt nicht mehr für die Firma, sondern die Lieben Grüße 🙂

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Ein drittes, völlig unerwartetes Geschenk möchte ich erwähnen, ich bekam es heute.

Es war ein grauer Tag mit regnendem Nebel, so richtig ungemütlich nass. Am Spätnachmittag zog es mich noch ins Hallenbad, um meine Bahnen zu schwimmen und den Rückenschmerzen abzuhelfen, die mich dieser Tage grad etwas plagen. Die Hin- und Heimfahrt mit dem Rad hilft ebenfalls.

Am Eintrittsautomaten (der Schalter ist unbesetzt, nur auf Anfragen [Klingel] kommt jemand) wählte ich den Einzeleintritt für 6 Franken, steckte eine 10 Franken-Note hinein, bekam die Eintritts-Magnetkarte ausgeworfen und das Wechselgeld in Münzen. Irgendwas stimmte nicht, es waren so viele und große Geldstücke, also zählte ich nach. Das waren 20 Franken, die er ausgespuckt hatte. Potzblitz! Danke! 🙂 Jetzt, wo ich in Kürze nach München fahre, kann ich etwas zusätzliches Kleingeld gebrauchen.

Als ich nach dem Schwimmen heraus kam, gabs noch einen Zusatzbonus. Ich entdeckte im Vorraum an einer Säule ein Regal mit Büchern drauf und einem Zettel. „Tausch: Eins bringen, eins nehmen.“ Oh… Ich hab keine Lektüre im Moment und hatte mich schon gefragt, wie ich die lange Busfahrt nach München ohne Lesestoff überstehen werde. Also suchte ich mir aus den Büchern zwei aus und werde beim nächsten Besuch welche von mir mitbringen, die ich schon gelesen habe und rumliegen, oder ich bringe diese direkt wieder zurück, so dass der Ausgleich wiederhergestellt ist.

Früher hätte ich sowohl die Klingel betätigt, um das zuviel erhaltene Wechselgeld zurück zu geben, als mich auch gescheut, ein Buch gratis zu nehmen, ohne sofort auch eins zu geben. Heute hab ich beides aus vollem Herzen dankend einfach angenommen 🙂

Schneebedeckte Tannen 03.02.2013

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