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Der Konzern steht für bequeme Lieferung nach Hause, häufig ohne zusätzliche Versandkosten. Kaufen per Klick im Internet, man muss nirgendwo mehr hin, wie praktisch.

Nachdem ich schon mal davon gehört hatte, dass viele Firmen, die über Amazon verkaufen, von Amazon so schlechte Bedingungen diktiert bekommen, dass sie dabei auf Dauer nicht überleben können, machte mich gestern ein TV-Bericht aufmerksam auf die neuerlichen Schlagzeilen, in die Amazon wegen ganz anderer Zusammenhänge gekommen ist. Details z.B. hier…

Der gestrige Fernsehkommentar machte auch darauf aufmerksam, dass die Vielfalt der Themen, über die Bücher veröffentlicht werden, u.a. durch das Geschäftsgebahren von Amazon auf die Dauer nicht aufrecht erhalten werden kann. Die Qualität von Druckerzeugnissen wird auf diesem Weg immer mehr abfallen in Richtung Schleuder-Massenware und Imperien wie Amazon diktieren irgendwann, was sich überhaupt noch lohnt zu veröffentlichen, wenn es so weitergeht wie bisher. Wollen wir das?

Hier geht es – weiter gedacht – auch um die Aufrechterhaltung von Meinungsvielfalt und darum, anfangs nicht massentaugliche Ideen dennoch in öffentliches Bewusstsein bringen zu können.

Gestern war zu lesen, dass nach dem ARD Bericht bereits drei Verleger und unzählige Kunden die Geschäftsbeziehungen mit Amazon eingestellt haben. Das gefällt mir.

Warum schreibe ich darüber?

Ich denke in Zeiten wie diesen liegt es an jedem Einzelnen, ob die Veränderungen vonstatten gehen, die viele von uns sich wünschen. Kritisch hinschauen und verantwortungsbewusste Entscheidungen tun uns allen gut.

Ich finde – im übertragenen Sinne – direkt in den Mund fliegende gebratene Hühner auch praktisch, aber ich möchte nicht wegschauen, wenn ich davon erfahre, welchen Preis das hat. Ich glaube, danach sollten wir vermehrt fragen: Welchen Preis hat dieses mein Verhalten – für Natur, Umwelt, Mitmenschen usw.

Amazon ist nur ein Beispiel von vielen. Treffen wir bewusste Entscheidungen!

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