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Meiner Erfahrung entspricht, dass bestimmte Musik, die aus meinem Inneren auftaucht, mir dabei hilft, auf meine eigene Wahrheit aufmerksam zu werden.

Heute dachte ich darüber nach, womit es wohl zusammen hängt, dass ich in den letzten Wochen und Monaten immer weniger Musik höre? Es fühlt sich so an, als würde sie mich manchmal davon ablenken, meine innere Stimme zu hören. In solchen Fällen ziehe ich die Stille vor, um aufmerksam bei mir bleiben zu können.

Alpenveilchenart Westpark_25.02.2011_1,2 MB

Mir wurde heute zum ersten Mal bewusst, dass aus dem Inneren auftauchende Klänge auch eine Art Ablenkungsmanöver oder Störgeräusche sein könnten, die die eigene Wahrheit vernebeln oder im Unklaren lassen wollen. Dazu fiel mir ein, dass z.B. mein Opa manchmal in stillen Momenten anfing, eine Melodie vor sich hinzu… -summen wäre nicht richtig, eher so „ts, ts, tsts…“. Es wirkte wie sein Ausdruck einer unbewussten konfusen inneren Unruhe.

Kennt ihr das?

Siehe auch Was machen Klänge mit uns und warum?, Seelenmelodie, Sunrise

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