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im Jahr 2013, auf das wir uns gemeinsam geeinigt haben zu erleben, liebe Leserin, lieber Leser.

Ich bedanke mich bei allen, die mitgelesen und/oder kommentiert haben. Und freu mich auch künftig auf euch sowie auf alle neu hinzukommenden LeserInnen. Heute war es die 45.

Fensterengel 29.12.2012_167 KB

Einen stillen Rückblick auf das ausklingende Jahr hab ich gestern so ganz für mich gemacht, indem ich den 2012 Kalender vor dem Wegwerfen durchgesehen habe… Welche Termine waren notiert, was war wann. Es half mir, das Jahr und alles, was darin Platz hatte, besser loszulassen.

Gräser Vorjahr Westpark_12.01.2012_779 KB

Heute Nacht wachte ich zweimal mit einem tief empfundenen „aha, ach so“ auf, um wahrzunehmen, dass ich gerade sah, was mich im Erschaffen meines eigenen behindert. Ich neige dazu, sobald ich mit dem Wunsch oder Willen eines anderen in Konflikt gerate, reflexartig einen Schritt zurück oder zur Seite zu treten, um dem anderen den Vortritt zu lassen.

Dass dies auch mental geschieht, war mir nicht bewusst gewesen. Und verhindert natürlich, dass ich meine eigene Vision halte. Statt dessen lasse ich mein eigenes Bild dabei immer wieder in sich zusammenfallen, um mir das des anderen anzusehen.

Ich weiß noch nicht, wie ich das ändern kann. Womöglich muss ich noch verstehen, warum ich dieses Muster ursprünglich gewählt habe. Nicht im drüber Nachdenken. Sondern im Abwarten des Momentes, wo es mir einfällt.

Orchidee pink 29.12.2012_244 KB

Gegen Morgen wachte ich dann erneut ein paar Mal kurz auf, um wahrzunehmen, wie ich bewusst meine Wirklichkeit erschaffen kann, indem ich das gewünschte Ergebnis visualisierte. Nicht mit dem Willen. Ich sah mir dabei zu, wie ich gerade dabei war es zu tun.

Es ging im Speziellen um ein Zahnproblem, das mich seit Monaten plagt. Wie in einem Traum – und doch fühlte es sich aktiver an, ich war beteiligt, nicht einfach Zuschauer – sah ich den Zahn wie auf einem Röntgenbild und steuerte die Energien, die ihn umgaben und die vitalen Vorgänge in ihm und um ihn herum. Staunend und freudig sah ich zu und war es doch auch, die das tat.

Lichtreflexe_722 KB

Gegen Morgen erwachte ich mit dem inneren Bild eines leeren Gefäßes und fühlte die Energie eines taufrischen neuen Jahres, das bereit ist von mir gefüllt zu werden.

Die Gefühle ähnelten der Vorfreude, wenn ich als Kind voller Spaß in eine glitzernde weiße unberührte Schneefläche lief und zusah, welche Figuren durch meine Fußspuren entstanden.

Schnee 12.12.2012_242 KB

Als wir gegen Mittag im Wald waren, unterhielten wir uns u.a. über die Rolle unseres Verstandes in unserem Leben. Und wie wir seit Jahren – jeder auf seine Art – damit beschäftigt sind, den Verstand in das einzubinden, was wir glauben und für richtig halten und dabei immer wieder auf seine Zweifel stoßen.

Wir glauben, ohne ihn geht es nicht. Er ist auf eine Weise eine Barriere, die zulassen lernen darf, dass Dinge geschehen, die er (noch) nicht versteht, nicht logisch erklären kann. Er lernt das im Zusehen und erfahren, was geschieht, wenn er die Kontrolle loslässt.

Winterweide 29.12.2012_238 KB

Als Übung dienen mir z.B. Waldspaziergänge, in denen ich vom genauen Verlauf der Wege in diesem Wald kein inneres Bild habe und daher nicht logisch überlegen kann, welche Abzweigungen ich jeweils wählen muss, um dorthin zu kommen, wo ich möchte.

Ich laufe los und entscheide intuitiv, denke nicht nach. Der Gränicher Wald hinter unseren Häusern dient dazu hervorragend.

Anfangs hatte ich noch Angst, ich könnte mich verlaufen und wo rauskommen, wo ich mich nicht mehr auskenne. Da ich aber ausreichend Zeit hatte, dachte ich, egal wo ich rauskomme – der Weg zurück, woher ich gekommen bin, ist im Zweifel immer möglich. Mit der Zeit merkte ich, dass meine grobe Orientierung vom Verlauf der Erhebungen dieses Waldes und der Richtungen sowie des ungefähren Ziels ausreichte, damit es so geschah.

Und mir macht es unendlich viel mehr Spaß, auf diese Weise intuitiv zu gehen, als alles mit dem Verstand logisch vorauszuplanen.

Späterer Stadtbach 2 28.09.2012_761 KB

Ich vermute, dass mich das Leben hier in der Schweiz mit seinem bisherigen Verlauf auch in Bezug auf die Arbeitssuche lehren möchte, genau so durchs Leben zu gehen. Dabei zu erfahren, dass ich mein Leben intuitiv leben kann, ohne fehlzugehen.

Das gewohnte ist, den Verstand regieren zu lassen: Was muss ich wann und wie tun, um zum gewünschten Ergebnis (eine Anstellung) zu kommen. Und wenn an dieser oder jener Stelle eine Absage kommt, wie muss ich mich verkaufen, welche Änderungen und Abstriche muss ich machen, um künftig Erfolg zu haben. Auf diese Weise hab ich in den letzten Monaten so einiges ausprobiert, immer mit dem gleichen Ergebnis: Absagen. Obwohl ich mich schon fast verkrüppelt fühlte vor lauter Verbiegungen.

Der alte Weg funktioniert nicht mehr. Das ist mir gestern Morgen schmerzlich bewusst geworden, als ich mich in einer dunklen nassen Sackgasse wiederfand, die nicht zu fließen aufhören wollte. So dass ich 2012 jetzt still und sanft winkend verabschiede.

Himmel 30.12.2012_726 KB

Im übrigen hab ich mir heute überlegt, ob ich dem neuen Jahr Ausdruck verleihen sollte mit dem Beginn eines neuen Blogs, um den alten als Archiv ruhen zu lassen.

Ein neuer Name hätte sein können: unberuehrterschnee.wordpress.com oder so ähnlich. Aber dann merkte ich: Nein, das muss jetzt nicht sein. Blumen passen noch immer zu mir, der Name daher auch, Speicherplatz ist auch noch übrig. Also geht es weiter…

Und hier teile ich noch Details der Blogstatistik für diesen Blog 2012 mit euch:

Blogstat 1 2012

Blogstat 2 2012

Blogstat 3 2012

Blogstat 4 2012

Blogstat 5a 2012Blogstat 5b 2012

An der Stelle ist zu ergänzen, dass ich mit „nur“ 156 Kommentaren vertreten bin, weil ich meinen Nutzernamen von dem langen tausendundeineblume auf Marion geändert habe.

tausendundeineblume hatte insgesamt (seit Blogstart Mitte 2011) 271 Kommentare, Marion im gleichen Zeitraum 184.

~ Ende Statistik ~

Schmetterling weiß-schwarz 15.09.2012_724 KB

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