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Nachdem Herzstille heute hier zwei Jazz-Stücke veröffentlicht hat, musste ich zwangsläufig darüber nachdenken, warum Jazz zu den wenigen Musikstilen gehört, die mich bisher nicht zu berühren und erreichen vermochten.

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Hier mein entsprechender Kommentar:

Kommentar zu Jazz

Orchidee hellgelb 29.12.2012_235 KB

Herzstille antwortete…

Kommentar Herzstille

Orchidee rosa 29.12.2012_245 KB

Hierzu passt Meikes kürzlicher Beitrag Mercy of the fallen und der heutige Kommentar von „Die Isi“ dazu:

Kommentar Die Isi

Orchidee rosa geädert 29.12.2012_242 KB

Ich füge noch hinzu, dass es eine lange Phase für mich gab, wo ich – wenn überhaupt Musik – relativ viel Klassik hörte und mich diese Musik ganz besonders zu beruhigen und mental zu glätten vermochte.

Während ich in letzter Zeit merke, dass ich kaum mehr Klassik hören mag, weil sie auf mich zur Zeit so wirkt, wie es Rainhard Fendrich in seinem Lied „Das Feuer“ ausdrückte: Von dem Umananderstier’n kumman kaane Geistesblitzer… Klassik wirkt zur Zeit auf mich also tendenziell wie leblose Konserven, vergleichbar auch mit der Sprache Latein, die keine lebendig gesprochene Sprache mehr ist. Ich suche nach sich lebendig anfühlendem Input.

Und noch was fällt mir dazu ein… Wenn ich eine Weile einen Musikblog verfolge, kann ich mit der Zeit manchmal spüren, in welcher grundsätzlichen emotionalen Verfassung sich der Mensch befindet, nur aufgrund der Vorliebe seiner Musik. Und ich frage mich gerade, ob es ähnlich ist wie man nach einem ersten persönlichen Treffen von zwei Menschen manchmal sagt, nämlich ob die Chemie zwischen den beiden stimmt oder nicht. Bevorzugen sie ähnliche Musik, dürfte die Chemie in dem Moment stimmen.

So – wenn euch jetzt spontan eigene Empfindungen und Reaktionen, Vorlieben oder sonst was zu dem Gesagten einfällt, dann bin ich neugierig drauf 🙂

Was hört ihr bevorzugt gern und wie würdet ihr beschreiben, warum? Was macht die Musik mit euch? In welchen Stimmungen hört ihr Musik? Wie fühlt ihr euch durch das Anhören?

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