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In meinem wie vielleicht auch in eurem Leben gibt es immer wieder Phasen – meist unangenehm erlebter – Zwischenstadien.

Rückblickend sind diese Phasen als dienlich zu erkennen, z.B. indem sie Raum geben, Altes loszulassen: Rollenverständnisse, Verhaltens-, Denk- oder Gefühlsmuster, Identifikationen, Dinge oder Personen, die reif werden zu gehen bzw. gehen zu lassen. Manchmal sind es schmerzhafte „Häutungen“.

Je intensiver ich sie erlebe, umso weniger kann oder mag ich – mitten drin – darüber sprechen. So ähnlich ergeht es mir seit ein paar Tagen vor Weihnachten.

Im Newsletter von Lea Hamann las ich heute:

Nun ist der 21.12. 2012 vorüber. Es war eine ganz besondere Zeit mit sehr hoher Energie. […]

Für diejenigen von uns, die sich auf diese Energie eingelassen haben, stellt sich jetzt die Herausforderung, diese neue Energie in unser Leben zu integrieren.

Immer wenn wir neue Energie in unser Leben bringen, gibt es einen Moment, wo sich das wundervoll anfühlt. Doch dann strömt die Energie in die Tiefe und wirft mehr Licht in die dunklen Ecken unseres Lebens. Das kann sehr unangenehm sein.

Falls es dir also diese Woche nicht so gut geht, liegt das nicht unbedingt daran, dass du zu viel gegessen hast oder dass du nicht genug Geschenke zu Weihnachten bekommen hast – es liegt daran, dass neue Energie in dein Leben gekommen ist.

Ich gebe mir im Moment sehr viel Zeit, um die Neue Energie zu balancieren, die in mein Leben kommt. Ich schlafe mehr. Ich atme weich. Ich liege da und tue nichts. Alles was nicht wichtig ist, lege ich auf die Seite.

Was brauchst du jetzt, um das Neue zu verdauen, das in dein Leben gekommen ist? Wonach sehnst du dich gerade?

Es ist okay, dich zurückzuziehen und dir Zeit zu nehmen für dich. Es ist okay, alleine zu sein, spazieren zu gehen oder einfach mehr zu schlafen.

Eine Bekannte schrieb mir dieser Tage, sie brauche zur Zeit sehr viel Zeit für sich und obwohl mit körperlichen Einschränkungen und Beschwerden verbunden, wundere sie sich selbst ein bisschen, dass sie sich recht gut auf diese Umstände einlassen kann.

Nun, ich brauche zur Zeit auch sehr viel Zeit für mich und auf unangenehme Weise werden dunkle Ecken ausgeleuchtet. Ich liege oder sitze dann manchmal auch nur da und tue nichts.

Jahreszeitlich befinden wir uns ebenfalls in einem Zwischenstadium. Weihnachten ist vorbei. Es hatte seine eigenen Herausforderungen, aber auch seine schönen Seiten.

Meine Tochter beim Weihnachts-Raclette

Weihnachts-Raclette 24.12.2012_506 KB

Vor der Bescherung

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Nach der Bescherung…

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Gestern sind meine Kinder zurück nach München gefahren und ich war sehr traurig. Bin zurück in meinem ganz eigenen Zwischenstadium und erkenne für 2013 noch keine Konturen, wohin es mit mir gehen wird.

Die Tage bis Neujahr… und darüber hinaus – es sind die Rauhnächte (24. Dez. – 5. Jan.).

Die Alten benutzten jede dieser Rauhnächte für einen Monat des Jahres zum Deuten und Orakeln. Somit steht die erste Rauhnacht für den Januar, die zweite für den Februar und so fort.

Quelle (spirituelle Sicht)

Alles, was in diesen zwölf Tagen geschieht, legt die Samen für das kommende Jahr.

Quelle (astrologische Sicht)

Ich sehe weder das eine jetzt für mich als gegeben, noch das andere. Glaube aber jenen Quellen, die sagen, in dieser Zeit konnten oder können sie bestimmte Naturgeister oder andere Gesellen sehen.

Für mich persönlich gilt bisher höchstens, dass die Zeit der Rauhnächte der Höhepunkt der Winter-Rückzugszeit ist, die sich gut zur Innenschau eignet, vielleicht am intensivsten, vielleicht 2012/2013 flankiert von besonderen Energien, vielleicht mit einem leichter herzustellenden Kontakt zu unterbewussten tieferen Schichten des Bewusstseins als sonst.

Im Herbst hatte ich mit Harry Potter zu lesen begonnen. Während der Weihnachtstage kam ich zum Ende. Diese Bücher haben mich über die letzten Wochen begleitet und über manche Strecke schien mein Außen mit dem Innen parallel zu verlaufen. Sie haben auf jeden Fall etwas Magisches in sich, tiefere Weisheiten genial verpackt, die wache Herzen aufspüren und intuitiv zuordnen können.

Nun, ich denke die nächsten Tage werde ich dieses Jahr innerlich abschließen, das einerseits sehr gehaltvoll und doch irgendwie auch rasch vorbei war. Ich lasse die letzten Wolken vorüberziehen…

Himmel Wolken 26.12.2012_225 KB

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