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Wir alle sind auf dem Weg… Das glaube ich.

Ob wir das nun bewusst tun, ob wir es mit Leistungsstreben, Willenskraft und Gedankenkraft tun oder ob wir nichts dazu tun, einfach unser Leben leben und nehmen was kommt, mal klagend und ächzend, mal freudig und fröhlich, mal scheinbar gleichgültig.

Ich drücke mich so aus, weil ich jene, die für ihr Leben Spiritualität ausklammern, sich nicht darum kümmern oder scheinbar dafür nicht zugänglich sind, nicht in irgendeine Schublade schieben, nicht bewerten möchte, sondern meiner Überzeugung Ausdruck gebe, an die ich mich selbst immer mal wieder erinnern muss: JEDER und JEDE ist auf dem Weg… Der für sie und ihn stimmt.

Mir selbst war oder ist ein inneres Streben eigen, eine manchmal verzweifelte Hoffnung, mich mit Aktivismus schneller vorwärts bringen zu können, während mir das Leben immer wieder das Gegenteil zeigt.

Und weil das so ist, tun mir Leas Worte so gut. Ich hab grad vorher im rechten Menu

hinzugefügt, wo ich hin und wieder reinlesen möchte, wenn mir danach ist. Auf die WordPress-Art ist er nicht zu abonnieren, wenn ich das richtig sehe, weil er in die Website eingebunden ist.

Heute kam auch Leas Newsletter, den ich hier mit euch teilen möchte (darauf vertrauend, dass sie nichts dagegen hat):

Hallo Marion,

wir schaukeln so langsam in die dunkelste Zeit des Jahres – dabei ist es nicht immer einfach die Sonne im Herzen zu behalten…

Matthias und ich helfen uns momentan mit einer Menge frischem Grün, vitaminreichem Obst und Spaziergängen, die uns wieder in Schwung bringen.

Vor Kurzem hat mir eine Teilnehmerin von unserem Onlineworkshop „Öffne das Tor zur Fülle“ mitgeteilt, dass sie sich durch den Gedanken, ihre Bestimmung leben zu müssen ziemlich gestresst fühlt. Sie weiß gar nicht mehr, welche Entscheidungen sie treffen soll und hat ständig Angst etwas zu verpassen oder schon längst verpasst zu haben.
Geht es dir auch so?

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Auch wenn inzwischen meine Bestimmung ein alltäglicher Teil meines Lebens ist, war das nicht immer so.
Vor einigen Jahren war ich total frustriert und hatte das Gefühl, dass alle wissen, wohin sie gehen und was sie gut können. Es kam mir so vor als wären alle erfolgreich – nur ich nicht. Ich hatte das Gefühl eine absolute Versagerin zu sein.

Alles kam mir so unendlich langsam vor – als wäre ich auf einmal wieder ein kleines Baby, das mühsam laufen lernen muss – während alle anderen mit dem Fahrrad an mir vorbeidüsen.

Was mir geholfen hat?

Ich habe mich eingelassen auf die unangenehmen Gefühle, die mir begegnet sind: Angst vor Misserfolg, Angst zu scheitern, Angst den Sinn meines Lebens zu verfehlen. Ich saß damit und habe mich darauf eingelassen, diese Gefühle zu fühlen.

Ich habe aufgehört, schneller sein zu wollen. Ich habe aufgegeben, verzweifelt nach der richtigen Entscheidung zu suchen. Stattdessen habe ich mich mehr auf die tiefe Stille in meinem Inneren eingelassen, die mich hält.

Aus meinem Inneren kam mir immer eine beruhigende Liebe entgegen. Etwas in mir flüsterte: Es ist alles okay. Du bist Teil einer großen Entwicklung. Du wirst getragen vom Ozean des Lebens. Alles wird zur rechten Zeit geschehen.

Und so war es auch.

In deinem Leben setzt sich einiges in Bewegung, wenn du dich auf den Weg deiner Bestimmung begibst. Nicht alle Gefühle die aufkommen, sind angenehm. Doch die tiefe Liebe, die dich hält, trägt dich auch durch diese dunklen Momente.

Ich liebe das Zitat von Martin Luther King Jr :
„Mach den ersten Schritt im Vertrauen. Du brauchst nicht den ganzen Weg zu sehen. Mach einfach den ersten Schritt.“

Ich wünsche dir Vetrauen in deinen Weg,

Lea

Vorankündigung: Freies E-Book zum Jahreswechsel

Ich bereite im Moment ein ganz besonderes Tele-Seminar für den Jahresbeginn in 2013 vor. Dazu schreibe ich ein E-Book.

Beim Schreiben fiel mir auf, dass ich das E-Book, das zunächst nur für Teilnehmer des Tele-Seminars gedacht war, für alle Leser meiner Webseite frei zur Verfügung stellen möchte.

Ihr dürft euch also schon freuen – in Kürze erscheint mein E-Book zur Einstimmung auf das neue Jahr.

Bis bald, Lea

Diese Woche auf meinem Blog: Was tun, wenn alles zuviel wird?

Diese Woche erscheinen zwei Blogbeiträge, die dich dabei unterstützen einen neuen Weg zu finden, wenn du das Gefühl hast, dass dir alles über den Kopf wächst.

Und während ich das hier mit euch teile, merke ich, dass es da immer noch einen Anteil in mir gibt, der Angst davor hat, als Esoteriker abgestempelt und verurteilt zu werden. Hm… Da gibt es aber womöglich auch noch den Anteil in mir, der mich selbst so beurteilt. Ja, wie Soso es hier kürzlich ausdrückte: Auch ich bin viele.

Obwohl ich jene abwertete, die Zeugen Jehovas waren und sich danach in die Esoterik stürzten, tat ich es ähnlich, auf meine Weise halt. Um später zu merken, dass ich mich auf Inhalte eingelassen hatte, die zwiespältig sind, die im Nachhinein eher wie Irrwege aussahen, obwohl auch das Erfahrungswege waren, die mich weiter gebracht haben. Ich hadere damit, dass ich mir auf diesem Weg Schmerzliches rein gezogen habe. Und bin noch dabei, die entsprechenden Wunden zu lecken.

Mein schneller vorwärts Wollen hat mir damit auch Verzögerungen beschert, wenn man es so innerhalb des zeitlichen Ablaufs betrachten möchte. Unterm Strich ist es genau richtig, eben meine Art Weg. Und dem ergebe ich mich immer wieder. Und wenn es mir schwer fällt, wie heute Morgen, dann läuft im Hintergrund in mir Kapitulation und erinnert mich… Gib auf, lass los…

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