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Dunkle Wolken
stehen manchmal drohend über mir
bewölken den Geist
verdunkeln das Gemüt
beschatten das Herz

Bedrückung schleicht durch alle Ritzen
macht Gedanken eng
die Sonne fern
die Luft knapp
Sicht ist eingeschränkt

Atmen ist schwer
der Kopf sucht den Ausweg
Emotionen lasten bleischwer
decken alles zu
innere Augen blind

Dunkle Wolken
innen wie außen
folgen eigenen Gesetzen
ziehen plötzlich auf
verdunkeln den Tag

verziehen sich
mühsam und behäbig
wie milchig klebrige Schleier
oder urplötzlich
fanfarenartig

lassen Licht in die Seele
erwärmt sich und durchweicht
sanft küsst die Sonne den Tag
oder schickt
einen unerwartet hellen Strahl

Dunkle Wolken
soviel ist sicher
gehören zur Natur
am Himmel und in mir
unumgänglich

kommen und gehen
schwellen an und ab
drücken und drängen
erleichtern
zu ihrer Zeit

tun
was sie tun müssen
folgen dem ewigen Kreislauf
verdammen oder begrüßen?
beobachten, hinnehmen

© Marion, 05.10.2012

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