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Gestern hatte ich erstmals Lust und Raum, Fotos von meiner neuen Umgebung in der Schweiz zu machen – und zwar solche, die über Wohnungsfotos und Fotos aus dem Fenster heraus und um das Haus herum hinaus gehen :).

Der Anlass war eine Radltour von Gränichen nach Uerkheim zu einer Freundin in das Haus, wo Iwan lebte, als ich ihn kennen lernte und wo ich ab 2001 für 3 Jahre von München aus hin pendelte.

Ich war froh über die Gelegenheit, mal raus zu kommen, denn die letzte Woche mit vielem Regen ließ mir doch langsam die Decke auf den Kopf fallen.

Die Strecke beträgt etwa 10 km Luftlinie. Das hier angelegte und gut beschilderte Fahrradwege-System führt einen großteils in der Ebene entlang.

Ich brauchte für die einfache Strecke etwa 1 Std. 20 Min., trotz der Fotostopps. Beim Hinweg ging es immer ganz leicht bergauf, was ich erst retour so richtig merkte, als es immer ganz leicht abwärts ging, was mir meine Freundin angekündigt hatte.

Das Wetter war von grau bis leicht aufgehellt, aber es waren milde (kurzärmlig) Temperaturen und zum Glück ohne Niederschläge.

Ich nehm euch einfach mal mit auf die Reise…

Die Häuser im Hintergrund gehören zu Gränichen, meinem neuen Wohnort. Wir wohnen etwa in dem Bereich, wo im Bild der mittlere Strommasten steht, schon leicht erhöht, aber noch nicht so hoch wie die hier sichtbaren Häuser.

Zwischen dem Standort, wo das Foto gemacht wurde und Gränichen liegt die Autobahn, die hinter den Bäumen verläuft, im Bild von links aus Zürich kommend (etwa 40 km von Zürich) und rechts nach Bern weiter führend.

Dieses Bild…

… zeigt Gewerbe entlang der Autobahn (direkt hinter der Bretterwand) und im Vordergrund Hühner. Hier sind wir in Suhr.

Direkt rechts daneben…

… stehen Schafe und kommen die ersten Wohnblöcke von Suhr ins Blickfeld.

Dieses Foto…

… zeigt einen Runkelrüben-Acker und links einen Robidog Behälter, ein hier schon lange übliches System mit Plastikbeutel-Spender und -Aufnahme für Hundehalter, um die Hinterlassenschaften ihrer Tiere an Ort und Stelle zu entsorgen. Das klappt sehr gut. Die Wege sind frei von Hundekot.

Rechs im Hintergrund ein Teil des Suhrer Gewerbegebiets.

Das nächste Foto zeigt eine hier gebräuchliche, moderne Art, ein Grundstück zu begrenzen…

… nämlich mit Steinstelen. Mir persönlich gefällt es nicht besonders, aber über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten. Auf jeden Fall dürften diese Steinstelen sehr haltbar sein und viele viele Jahre überstehen.

Das kleine gelbe Schild am Lichtmasten ist übrigens ein hier üblicher Wegweiser für Wanderwege.

Ein typisches Straßenverkehrsschild…

enthält u.a. einen in dunkelrot üblichen Hinweis auf das Radwegnetz – was teils auch Skater-Wegnetze einbezieht, wie hier zu sehen ist…

Im Hintergrund sieht man noch einen Teil des Garten- und Pflanzencenter des Heimwerkermarktes Jumbo in Suhr, wo ich gerne einkaufe und mich umschaue. Er ist sehr groß und führt u.a. viele schöne Deko- und Bastelsachen, schöne und nützliche Haushaltsaccessoires, Gartenmöbel, macht Holzzuschnitte usw.

Direkt hinter dem Jumbo befindet sich das große Möbelhaus Pfister, das bei seiner Eröffnung 1939 in der Gegend eine kleine Sensation war (1941 wurde entschieden, das Pfister Hauptzentrum von Basel nach Suhr zu verlegen, siehe Geschichte von Möbel Pfister). Im Pfister-Gebäude sind noch andere Firmen untergebracht…

Dosenbach entspricht dem deutschen Deichmann (Schuhe). Das Esprit Outlet-Center werde ich mit Sicherheit irgendwann aufsuchen.

So, jetzt gehts aber weiter in den Wohnbereich von Suhr hinein…

… wo der Radweg sich durchschlängelt, obwohl er – wo immer möglich – abseits der Straßen gehalten wird, weil die Straßen hier in der Regel zu schmal sind, um sich mit dem Fahrrad wohl und sicher zu fühlen…

Folgende Häuser in Suhr sind mir aufgefallen… Das erste entspricht der typischen alten Häuserform hier, mit dem herunter gezogenen Dach, finde ich ganz hübsch…

Und dann das…

Der Radweg geht dann in einem Teil von Suhr weiter, wo er zwischen Suhre und Neubauten verläuft (hier wieder Steinstelen als Zaun)…

und schließlich hinaus in die Natur führt, erst mal der Suhre entlang…

Die Autobahn ist immer mal wieder im Blick, der Weg läuft mal dies-, mal jenseits davon…

… um schließlich in Kölliken heraus zu kommen…

Mein Mann sagt, es handelt sich da um einen Insektenschutz, was das Pferd am Kopf hat. Hatte ich noch nie gesehen.

Über einen Kreisel (die hier angenehmerweise sehr verbreitet sind) in Kölliken musste ich die Richtung wechseln, um dann am Ortsrand (letztes Haus links der Straße)…

… in der Ferne bereits den Turm der Landi (sowas wie in D die BayWa Märkte) zu sehen (der ist mir von meinen ersten Fahrten zu Iwan noch vertraut, weil weithin sichtbar und guter Orientierungspunkt – wo die Landi ist, kann Uerkheim nimmer weit sein)…

… und rechts einzubiegen…

Vorbei an interessierten Kühen…

… Wiesen und Wäldern…

… Salatfeldern…

… Maisfeldern…

… am Wasser entlang…

(könnte der Köllikerbach sein)

an der Reithalle Holziken…

… und den letzten Häusern von Holziken vorbei und damit direkt ins Uerketal hinein…

Noch einen Hartriegel am Wegesrand fotografiert…

und nun kommt Uerkheim in Sicht…

Der Radweg mündet dann in die Hauptstraße von Uerkheim und hier begannen mich nostalgische Gefühle zu erfüllen…

Während der ersten 3 Jahre meiner (damals Fern-) Beziehung zu Iwan, wurde mir bei jeder Fahrt zu ihm der Kontrast zwischen der Großstadt und dieser Gegend so krass vor Augen geführt. Jedes Mal erfüllte mich ein Glücksgefühl, wenn ich die letzte Strecke, von der Autobahn kommend, in das Uerketal nach hinten fuhr.

Jedes der am Straßenrand stehenden Häuser wurde mir vertraut. Weswegen ich gestern einfach fotografieren musste…

Hier die Gelegenheit euch von einem ortsüblichen Brauch zu erzählen, nämlich bei der Geburt eines Kindes ein Schild in Form eines Tieres oder einer Figur mit dem Namen und Geburtsdatum des Kindes nach draußen zu hängen und damit seine Freude kund zu tun…

Hier sind es gleich zwei Schilder plus ein Bäumchen mit Schleifchen dran.

Ich weiß nicht genau, wie lange diese Schilder dran bleiben, aber ich vermute vielleicht ein Jahr bis zum ersten Geburtstag, oder so?

Ich finde es jedenfalls immer wieder schön, durch solche Schilder mitzubekommen, wo ein neuer Erdenbürger zu Hause ist.

So – und nun kommt mein Ziel in Sicht, das Haus mit dem Regenbogen…

… neben dem die Einfahrt zur Rosen-Gärtnerei Nydegger ist…

Und das ist es also, das Haus, in dem Iwan wohnte, als ich ihn kennen lernte – hier im Erdgeschoss…

Ich besuchte die Hausherrin im Obergeschoß 🙂 und verbrachte einen berührenden Nachmittag mit ihr.

Von der Rückfahrt berichte ich heute Abend oder morgen…

Siehe auch Meine neue Umgebung im Aaargau – Radtour Gränichen Uerkheim Teil II
Gränichen I
Gränichen II
Gränichen III
Gränichen Richtung Rütihof 30. Sept. 2012
Atmosphärischer Oktober
Naturschönheiten in und um Gränichen
Winter Wonderland
Impressionen Ausflug Gisliflue
Gränichen im Schnee
Frühlings-Sinfonie

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