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Wo fange ich an?

Iwan hatte mir dieser Tage erzählt, dass er wegen eines Hautproblems durch starkes Schwitzen auf ein bestimmtes homöopathisches Mittel kam, das insgesamt zu passen scheint. Ihm kam kurzerhand die Idee, sich das Mittel in der gewünschten Potenz auf den Körper zu schreiben. Es wirkte. Diese Idee fand ich genial. Die „neue Homöopathie“ fiel mir ein, wo man bestimmte Zeichen auf die passenden Körperteile aufmalt. Warum nicht auch einfach so mit Buchstaben, schließlich geht es rein um die Info.

Dieser Tage ging ich auch im Netz dorthin gucken, wo mein Geburtstagsgeschenk des Räucherstövchens herkommt. Es interessierte mich, was das für ein Typ ist (Der Kraftgarten). Vieles gefiel mir dort. Ich fand auch sein Produkt Energie-Holzset aus Mondphasenholz und las, wie er dazu kam.

Dabei fiel mir ein, dass mich seit einiger Zeit die Lärche so stark anspricht, dass ich im Park öfter vor ihr stehen bleibe, über ihre weichen Nadeln streiche, sie einfach liebe.

Und guckte nach, welche Heilwirkung der Lärche zugesagt wird. Gibts ja als Larch auch in den Bachblüten. Unsere Bücher sind schon großteils für den Umzug weggepackt, aber was ich fand (u.a. hier), gab mir das Gefühl, dass ich da richtig bin. Nervenschmerzen, Haut, Verdauung… Also schrieb ich mir Lärche auf den Bauch. Und siehe da, die Zahnnervenschmerzen, die mich seit Wochen an einem neu überkronten Zahn plagten, wurden innerhalb eines Tages viel besser. Das brachte mich heute nach dem Duschen dazu, mir zwei kleine Zettel zu machen: Larch und Lärche C200. Die trug ich heute am Körper.

So dann… Nachdem ich gestern wegen der schweißtreibenden Temperaturen nur kurz zum Einkaufen draußen war, fehlte mir heute Vormittag der Ausgleich durch die Natur und ich wollte auf jeden Fall raus. Nahm wegen der Luftigkeit das Rad, fuhr durch den Park ganz nach hinten und setzte mich dort in einer sehr beschatteten Ecke unter hohen Bäumen auf ein Bänkchen. In mir waren Traurigkeit, Unruhe, Spannung, alles mögliche ging mir durch den Kopf. Ich zwang mich einfach nur so da zu sitzen und nichts zu tun. Der Schatten tat gut, der Wind auch, der immer wieder durchblies, ich wurde langsam ruhiger. Und bemerkte, dass ich unter einer Linde saß…

… deren Äste sehr tief hingen, so dass ich mich sehr geborgen und beschützt fühlte.

Dann wurde ich plötzlich unendlich müde, so dass ich mich auf dem Bänkchen ausstreckte. Und schon stiegen die Tränen… Ich ließ es laufen, auch was dazu an Gedanken und Gefühlen kam. Es ging u.a. um das Thema, das ich hier erwähnt hatte, aber in einem noch größeren, bisher unbewussten Zusammenhang. Ich guckte nicht nur von unten in die imposante Linde hoch, ich fühlte mächtig ihre Energie, für die ich mich dankbar öffnete. Ich fühlte mich, als würde ich in ihr ein unendlich entspannendes und umstimmendes Bad nehmen und bedankte mich bei ihr. Immer wenn ein Windstoß durch das Blattwerk fuhr, überschüttete mich die Linde mit Teilen von sich, die auf mich herab rieselten. Ich ließ es geschehen.  Es dauerte, so lange es dauerte.

Bis ich soweit war, mich wieder aufzusetzen und die „Heilsitzung“ ausklingen zu lassen. Links vor mir stand noch eine Linde, daneben drei Taxen.

Eiben sind immergrüne Nadelbäume, die sehr langsam wachsen und über 2000 Jahre alt werden können.
Da Eiben Schatten bevorzugen, sah man in ihnen eine Verbindung zum Jenseits und der Unterwelt.

Zitat

Während der vergangenen Woche ging es mir schon einmal so, dass ich mich wegen der Wärme auf ein schön beschattetes Bänkchen im Park setzte, innerlich sehr angespannt und unruhig war, dann sehr müde wurde, im Sitzen kurz wegdriftete und mich danach absolut erfrischt fühlte und sowas wie ein Einheitserlebnis hatte, zusammen mit einem beeindruckenden inneren Bild, das eine Botschaft für mich bereit hatte, die mich die nächsten Tage immer dann trugen, wenn ich damit kämpfte, nicht in die Negativität zu gleiten. Ich muss mal gucken, was dort eigentlich für ein Baum steht, das entging mir.

Ich bin sehr angetan davon, wie sehr mich die Natur momentan unterstützt und einfach mit ihren Energien für mich da ist, für die ich mich jetzt so gerne öffne.

D A N K E

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