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Von der ewigen Gültigkeit der Seele
Jane Roberts

Ich bin immer noch dran, dieses Buch – zum ersten Mal – zu lesen. Zu sagen, es bereichert mich, ist eine Untertreibung. Das Buch ist genau jetzt für mich genau richtig.

Es erweitert mein Bewusstsein. Es erklärt hoch komplexe Zusammenhänge über uns Menschen und unsere Lebensbedingungen in Worten, die die sehr umfassenden Infos für unseren menschlichen Verstand greifbar machen. Und diese Inhalte sind für mich weitgehend stimmig und jetzt wichtig.

Gespräche mit Seth entstand 1970. Jane Roberts befand sich jeweils in Trance, so dass die Wesenheit oder das Bewusstsein Seth durch sie sprechen konnte, während ihr Mann Robert Butts mitschrieb.

Mir gefällt die „unesoterische“ nüchterne klare Ausdrucksweise, die sich auf die Übermittlung von Infos konzentriert, die viel in mir bewegen.

Dachte ich vor vielen Jahren nach der Lektüre von Franchezzo: Ein Wanderer im Lande der Geister, ich hätte Grundlegendes über unsichtbare jenseitige Dimensionen und Welten erfahren, so stelle ich jetzt fest, dass die Dinge wesentlich komplexer sind als ich dachte und die jeweiligen Aussagen sehr vom Blickwinkel und dem Entwicklungsgrad des jeweils Sprechenden abhängen. Seths Perspektive scheint im Vergleich dazu wesentlich erweiterter und übergeordneter, so dass ich viel Neues erfahre.

Wer ist Seth?

Seite 28
Mich könnte man im wahrsten Sinne des Wortes einen Schattenautor nennen, obgleich ich den Ausdruck „Schatten“ nicht mag. Es ist zwar wahr, daß ich gewöhnlich auf physischer Ebene nicht sichtbar werde. Das Wort „Geist“ gefällt mir ebenfalls nicht; und doch, wenn eure Definition die Vorstellung einer Persönlichkeit ohne Körper enthält, dann müsste ich zugeben, daß sie auf mich zutrifft.

Seite 29
Meine Leser könnten annehmen, dass sie physische Wesen sind, gebunden an einen Körper, gefangen in Knochen, Fleisch und Haut. […] Ich schreibe dieses Buch, um euch zu versichern, daß die Dinge anders liegen. Grundsätzlich seid ihr nicht mehr körperliche Wesen als ich, und ich habe mich mit mehr Körpern bekleidet, als aufzuzählen mir lieb wäre. […] Ich bin völlig unabhängig von der körperlichen Erscheinungsform, und ihr seid es auch.

Seite 32
Ich bin hauptsächlich ein Lehrer, obwohl ich nie im eigentlichen Sinne ein Gelehrter gewesen bin. Ich bin hauptsächlich eine Persönlichkeit mit einer Botschaft: Ihr schafft die euch bekannte Welt. Euch ist vielleicht die furchtbarste Gabe von allen verliehen worden: die Fähigkeit, eure Gedanken in physischer Form nach außen zu projizieren.

Weitere Zitate

Seite 30
Alle Persönlichkeiten sind unkörperlich. Es ist bloß, weil ihr in eure täglichen Belange so geschäftig vertieft seid, daß ihr nicht wahrnehmt, daß es einen Teil in euch gibt, der weiß, daß seine Kräfte denjenigen haushoch überlegen sind, über die euer gewöhnliches Ich verfügt.

Ihr habt sämtlich andere Leben gelebt, und dieses Wissen ist in euch, obwohl ihr euch dessen nicht bewußt seid. Ich hoffe, daß dieses Buch dazu beitragen wird, das zutiefst intuitive Selbst in jedem meiner Leser freizusetzen und in den Vordergrund des Bewußtseins zu rücken, was immer die Einsicht sein mag, die ihm am dienlichsten ist.

[…] Wenn ihr fest daran glaubt, daß euer Bewußtsein irgendwo in eurem Schädel eingesperrt und außerstande ist, ihm zu entfliehen, wenn ihr meint, daß euerm Bewußtsein die Grenzen durch den Körper gesteckt sind, dann verkauft ihr euch zu billig, und ihr werdet mich für eine Einbildung halten. Ich bin nicht mehr eine Einbildung als ihr eine seid, und das ist ein Satz mit doppeltem Boden. 

Seite 31
Ich spreche zu denen, die an Gott glauben, und zu denen, die es nicht tun, zu denen, die glauben, daß die Naturwissenschaft alle Fragen über das Wesen der Realität beantworten wird, und zu denen, die es nicht tun. Ich hoffe, euch Ansatzpunkte zu geben, die euch in die Lage versetzen werden, das Wesen der Realität für euch selbst zu ergründen auf eine Weise, wie ihr es nie zuvor getan habt.

Es gibt verschiedene Dinge, die verstanden sein wollen. Ihr seid nicht in die Zeit eingeschlossen, wie die Fliege in einer Flasche, deren Flügel deshalb keine Funktion mehr haben. Ihr könnt euch nicht drauf verlassen, daß eure physischen Sinne euch ein getreues Bild der Wirklichkeit vermitteln. Sie sind schöne Lügner, die eine so phantastische Geschiche erzählen, daß ihr sie, ohne zu fragen, glaubt. Ihr seid manchmal klüger, schöpferischer und viel kenntnisreicher, wenn ihr träumt, als wenn ihr wacht.

Diese Behauptungen mögen euch jetzt höchst zweifelhaft vorkommen; aber wenn wir miteinander fertig sind, werdet ihr hoffentlich eingesehen haben, daß dies eine einfache Feststellung von Tatsachen ist.

Was ich euch sagen werde, ist im Verlauf der Jahrhunderte schon gesagt und jeweils wiederholt worden, wenn es in Vergessenheit geriet. Ich hoffe, viele Punkte klären zu können, die mit der Zeit entstellt wurden. Zu anderen werde ich meine eigene Interpretation liefern, denn kein Wissen existiert im luftleeren Raum, und jede Mitteilung muß durch die Persönlichkeit, die sie speichert und weitergibt, gedeutet und gefärbt werden. Darum beschreibe ich die Realität, wie ich sie kenne, und meine Erfahrungen in vielen Schichten und Dimensionen.

Dies besagt nicht, daß andere Realitäten nicht existierten. Ich hatte ein Bewußtsein, bevor eure Erde geschaffen wurde. Um dieses Buch zu schreiben, bediene ich mich […] solcher Charakteristika aus dem Fundus meiner

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vergangenen Persönlichkeiten, die mir angemessen erscheinen. Es gibt viele von uns, Persönlichkeiten gleich mir, die in der physischen Materie oder Zeit nicht zentriert sind. Unsere Existenz kommt euch nur deswegen sonderbar vor, weil ihr das wahre Potential der Persönlichkeit nicht kennt und von euren eigenen beschränkten Vorstellungen hypnotisiert seid.

[…] Die meisten meiner Leser werden mit dem Ausdruck „Muskelstarre“ vertraut sein. Euer Geschlecht hat statt dessen eine „Ich-Starre“ entwickelt; ihr seid von einer geistigen Starrheit befallen, wobei die in-

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tuitiven Teile des Selbst entweder verleugnet oder bis zur Unkenntlichkeit entstellt werden.

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Das Bewußtsein ist ein Instrument, das die verschiedenen Dimensionen der Realität registriert. Das Bewußtsein, wir ihr es kennt, ist hochgradig spezialisiert. Die physischen Sinnesorgane vermitteln die Wahrnehmung der dreidimensionalen Welt, aber sie können aufgrund ihrer eigentümlichen Beschaffenheit auch die Wahrnehmung anderer, ebenso gültiger Dimensionen verhindern. Die meisten von euch sind mit eurem alltäglichen, körperlich orientierten Selbst identifiziert. Es würde euch nie einfallen, euch mit nur einem Teil eures Körpers zu identifizieren und alle anderen Teile zu ignorieren, und dennoch tut ihr nichts anderes (Lächeln) […]

Ihr seid weder ein im Stich gelassener Ableger der physischen Materie, noch ist euer Bewußtsein dazu bestimmt, wie eine Seifenblase zu verpuffen; sondern ihr formt den physischen Leib, den ihr kennt, auf einer Ebene des tief Unbewußten mit großem Differenzierungsvermö-

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gen, wundervoller Klarheit und intimster Kenntnisse jeder einzelnen Zelle, aus der dieser zusammengesetzt ist. Dies ist nicht etwa symbolisch gemeint.

Da nun aber euer Bewußstsein, wie ihr es versteht, sich dieser Tätigkeit unbewußt ist, so identifiziert ihr euch nicht mit diesem inneren Teil eurer selbst. Ihr identifiziert euch vielmehr mit demjenigen Teil von euch, der fernsieht, kocht oder arbeitet – dem Teil, von dem ihr glaubt, daß er   w e i ß ,  was er tut. Aber dieser scheinbar unbewußte Teil eurer selbst hat ein viel umfassenderes Wissen, und von seinem reibungslosen Funktionieren hängt eure ganze physische Existenz ab.

Dieser Teil ist bewußt, wissend und wachsam. Es liegt an euch, an eurem Ausgerichtetsein auf die physische Realität, daß ihr seine Stimme nicht hört und nicht begreift, daß er der große Kraftquell ist, in dem euer physisch orientiertes Selbst wurzelt.

Ich nenne dieses scheinbar Unbewußte das „innere Ich“, weil es die inneren Vorgänge lenkt. Es kombiniert Informationen, die euch nicht durch die körperlichen Sinne, sondern über andere, innere Kanäle erreichen. Es ist ein innerer Beobachter der Realität, der jenseits der Dreidimensionalität existiert. Es bewahrt in sich die Erinnerung an jede eurer früheren Existenzen. Sein Blick ist auf subjektive Dimensionen gerichtet, die buchstäblich unendlich sind, und aus diesen subjektiven Dimensionen fließt alle objektive Realität.

[…] Das „äußere Ich“ und das innere Ich arbeiten zusammen. Das eine befähigt euch, mit der bekannten Welt umzugehen, das andere trägt euch jene feineren inneren Wahrnehmungen zu, ohne die eine physische Existenz nicht aufrechterhalten werden kann.

Es gibt aber auch einen Teil eurer selbst, jene tiefere Identität, die sowohl euer inneres als auch euer äußeres Ich formt und deren Beschluß ihr verdankt, daß ihr als ein körperliches Wesen an diesem Ort

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und zu dieser Zeit in Erscheinung getreten seid. Dies ist der Kern eurer Identität, der psychische Samen, aus dem ihr entsprangt, die multidimensionale Persönlichkeit, von der ihr ein Teil seid.

Für diejenigen unter euch, die sich fragen, wo ich das Unbewußte, von dem die Psychologen reden, ansetzen würde, sei gesagt, daß man es sich sozusagen als einen Treffpunkt vorstellen muß, wo die äußeren und die inneren Ich zusammenkommen. Ihr müßt wissen, daß es innerhalb des Selbst keine fest umgrenzten Bereiche gibt; wir sprechen also von den verschiedenen Teilen nur, um die Grundidee klarerzumachen.

Eine Übersicht über die Kapitel des Buches…

ERSTER TEIL
1. Ich habe keinen physischen Körper und schreibe trotzdem dieses Buch
2. Meine Umwelt, Arbeit und Tätigkeiten
3. Meine Arbeit und die Realitätsdimensionen, in die sie mich führt
4. Reinkarnationsdramen
5. Wie Gedanken Materie erzeugen – Koordinationspunkte
6. Die Seele und die Natur ihrer Wahrnehmungen
7. Das seelische Potential
8. Schlaf, Traum und Bewußtsein

ZWEITER TEIL
9. Die Todeserfahrung
10. Der „Tod“ im Leben
11. Jenseitige Alternativen und die Technik des Übergangs
12. Reinkarnationsbeziehungen
13. Reinkarnation, Träume und das verborgene Männliche und Weibliche im Selbst
14. Schöpfungsmythen und der multidimensionale Gott
15. Reinkarnationszivilisationen, Wahrscheinlichkeiten und mehr über den multidimensionalen Gott
16. Wahrscheinliche Systeme, Menschen und Götter
17. Wahrscheinlichkeiten, die Natur von Gut und Böse und religiöse Symbolik
18. Verschiedene Bewußtseinszustände, Symbolik und Facetteneinstellung
19. Gegenwartsalternativen und Facetteneinstellung
20. Fragen und Antworten
21. Die Bedeutung der Religion
22. Ein Lebewohl und eine Einführung: Aspekte der multidimensionalen Persönlichkeit aus meiner Sicht

So kannst du entscheiden, ob es etwas ist, das dich JETZT anspricht.

Siehe auch Jane Roberts – Überseele Sieben