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An Heilig Abend Nachmittag hab ich spontan die Wohnung geräuchert. In den Zimmern wurde je ein Fensterflügel geöffnet, dann das Räucherwerk auf die glühende Kohle gelegt: Zuerst Salbei, dann „Fireplace“ (Balsam Fir, Eichenrinde, Zedernholzöl u.a.), zuletzt Sandelholz. Es entstand eine herrliche Energiebewegung und Reinigung, begleitet von meinem inneren Gespräch mit den helfenden Elementen, Wesen und Energien. Als das Räuchern zu Ende war, stellte ich die Räucherschale zum Ausdampfen hinaus, ließ die Fenster geöffnet und entzündete in jedem Zimmer eine große Kerze (im langen Flur zwei Teelichter) und nahm dann in der Mitte der Wohnung stehend nochmal bewusst Kontakt zur Energie auf, sprach Segen, bat um Liebe und Frieden für den bevorstehenden Abend.

Nachdem es in mir ganz still und ruhig geworden war, schloss ich die Fenster wieder und machte mich in der Küche an den Obstsalat fürs Dessert am Abend. Die Kerzen ließ ich alle brennen, sie schleckten den Geruch weg und verbreiteten neues Licht und stillen Glanz.

Später wurde gespeist und genossen, Geschenke wurden getauscht…

Um den Baum wie um ein Lagerfeuer sitzend saßen wir noch – und wurden still. Friede breitete sich aus, wohltuend, nährend, tragend… Heilig Abend um uns und IN uns.

Was bleibt ist der Baum mit seiner für mich starken Energie, die ich dieses Jahr besonders gut spüre und daher manchmal still vor ihm stehend genieße…

Das alte Jahr klingt aus… Keine Ahnung was das neue bringen wird, vieles ist offen. Es sind die Rauhnächte… Wir lassen uns tragen, wir lassen los, Gott macht keine Fehler. Und tun das Naheliegende, Anstehende. Stille darf Raum greifen, immer mehr, Gelassenheit, Friede…

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