Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Heute wachte ich gegen 5.30 Uhr auf, schlafen war nicht mehr. So dass ich mein Liegen schließlich in die Badewanne verlegte.

Dort ließ ich mich in meditative Entspannung fallen und kam auf die Idee, ich könnte mal wieder eine Schamanische Reise machen.

Dazu muss man wissen, dass ich 2008 ein Schamanisches Seminar besuchte, bei dem ich einzige Teilnehmerin war und daher das Vorrecht einer besonders intensiven Betreuung hatte. Schamanisches Reisen funktionierte bei mir fast auf Anhieb recht gut. Mein Krafttier hatte sich prompt und sehr deutlich gezeigt. Später hab ich daheim mit dem Buch „Lady Portia – Die Quelle des Lichts – Schamanische Selbsteinweihung“ von Petra Aiana Freese weiter gearbeitet, nachdem ich vorher mit ihrem Buch „Lady Portia. Die vier Kräfte der neuen Weiblichkeit“ gearbeitet hatte.

Aus verschiedenen Gründen habe ich die Schamanische Arbeitsweise aber nie für längere Zeit kontinuierlich verfolgt, nur hie und da, so wie es mir gerade reif schien. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl, diese Fähigkeiten seien unterwegs irgendwie verloren gegangen. Manchmal glaubte ich mir selbst nicht so recht, dass das alles mal vorhanden und echt gewesen war.

Heute Morgen in der Badewanne dachte ich also an mein Krafttier und seinen Namen und lud es auf die Reise mit ein. Ich setzte dort an, wo ich mit dem obigen Buch von Petra einmal aufgehört hatte, in meiner mittleren Schamanischen Welt. Ich begab mich in den persönlich ausgestatteten Raum mit seiner mittigen Sitzgelegenheit und erinnerte mich, wie ich früher an diesem Punkt inne gehalten und einen starken inneren Fluchtreflex verspürt hatte, der mich hinderte, da weiter zu machen. Heute blieb ich da, versuchte mich zu entspannen und hinein fallen zu lassen. Das ging.

Während ich mich daran erinnerte, damals mit der Inneren Kriegerin, Heilerin, Lehrerin und Priesterin gearbeitet zu haben, merkte ich, dass ich diese vier Anteile nicht wie früher visualisieren konnte und wollte, weil sie längst in mir integriert sind und dort ihren Platz gefunden haben. Ich spürte wie sich mein Herz öffnet und ich dort mit diesen vier Anteilen verbunden bin – ein sehr komplettes ganzes Gefühl. Dann fiel mir auf, dass ich das persönliche Krafttier als mögliche Erscheinungsform eines persönlichen geistigen Begleiters, Geistführers oder ähnlich empfinde (eine spontane Neudefinition für mich). Auch mit diesem fühlte ich mich jetzt automatisch im Herzen verbunden. Ganz wonnig, erfüllt, leicht…

Mir kam in den Sinn, dass ich kürzlich von einem Seminar gelesen habe, das für jene angeboten wurde, die genug hätten vom Werkzeuge sammeln, die sich lieber direkt erfahren möchten. Ja, das Werkzeuge Sammeln liegt auch hinter mir. Einfach leben… mit allem, was sich gerade zeigt und da ist.

Ich suchte nun noch bewusst die Verbindung mit dem, was man Höheres Selbst, Göttliches Selbst o.ä. nennt und merkte, dass ich ein bisschen fürchte, diese Verbindung könnte wieder verloren gehen. Dann beschloss ich aber automatisch, dass ich auch all das zulasse, was mich eventuell aus dieser Verbindung heraus zu werfen scheint, weil auch das dann gesehen werden möchte und seine Berechtigung hat. Ich weiß, dass diese Verbindung in Wirklichkeit nie verloren geht und ich sicher auch immer wieder dorthin gelange, sie wahrnehmen zu können.

Und so glitt ich irgendwann aus diesem intensiven Herzgefühl zurück in den Alltag.

Durch meinen Mann kam ich nachher auf die Idee, mich mit jenen Personen energetisch zu verbinden, die ich als weitere Teile meiner Monade empfinde. Nach dem, was ich darüber gelesen hatte und mir stimmig schien, hat sich im Laufe der Entwicklung des Lebens auf Erden ein ursprüngliches Wesen (Monade) nochmal in weitere Einzelpersonen aufgespalten, um noch stärker in der Trennung Erfahrungen zu machen. So scheint mir, ich gehöre mit zwei weiteren Personen zu einer Monade, d.h. ich, ein Mann und eine Frau sind ursprünglich eine Monade gewesen, die sich nun in drei Teile aufgespalten hat.

Ich setzte diesen Gedanken direkt um und wurde sehr berührt durch die energetische Verbindung und das Ganzheitsgefühl, das sich dabei noch stärker in mir ausbreitete. Wie wenn mich etwas von innen heraus mehr und mehr komplettiert und erfüllt.

Mit beiden Personen hatte ich intensive Begegnungen in diesem Leben. Eine davon ist meine erste Liebe. Hier erzählte ich kürzlich etwas darüber. Bei der heutigen energetischen Verbindung wurde mir plötzlich bewusst, warum ich die Trennung von dieser Person so intensiv schmerzlich erlebt hatte und warum der Drang zur gelebten Verbindung so intensiv gewesen war. Ich hatte einfach noch nicht verstehen können, dass es das nicht im außen braucht.

Ich spürte heute in Verbindung mit diesen BEIDEN Personen:

Du wirst immer ein Teil von mir sein
so wie ich immer ein Teil von Dir sein werde
– in unseren Herzen

Und das ist sehr gut so. Ich danke für alles, was mich hierher geführt hat. Meine Entwicklung folgt nicht meinem bewussten Willen. Es geschieht, was ansteht und wozu ich bereit bin.

Advertisements