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Wir gehen täglich mit dem um, was wir sehen und – mal mehr, mal weniger bewusst – auch mit dem, was wir nicht sehen. Je mehr wir das, was wir nicht sehen, in unsere Denkweise und Lebensgewohnheiten einbeziehen, umso harmonischer, runder, ganzheitlicher, letztendlich gesünder und befriedigender wird unser Leben sein.

Raum-Energie

Ein Beispiel… Jemand betritt einen Raum und macht „auf dem Absatz kehrt“, weil in dem Raum dicke Luft ist (es wurde dort gestritten oder andere Geschehnisse haben dazu geführt, dass die Luft dort „dick“ ist). Das läuft in der Regel nicht über den Verstand und braucht kein einziges Wort. Man spürt es und reagiert automatisch. In diesem Raum fühlt man sich nicht willkommen, nicht wohl.

Kürzlich hab ich das Buch „Die Seele des Raumes berühren“ (Untertitel: Den eigenen Lebensraum neu erfahren, gestalten, reinigen und energetisieren) von Stephan Andreas Kordick gelesen. Es brachte mir wieder nahe, wie entscheidend ein bewusster Umgang mit den Energien unserer Räume sein kann, was feinstoffliche Raumreinigung für das gute Wohn- und Wohlgefühl in den eigenen vier Räumen tun kann.

Auszug:

Das Reinigen auf feinstofflicher, also auf nicht sicht- und greifbarer Ebene, ist dem Reinigen auf grobstofflicher Ebene ähnlich. Allerdings erfolgt das grobstoffliche Reinigen mit Hilfe von Seifenlauge, Schwamm, Putzlappen und anderen Hilfsmitteln. Man putzt und scheuert, saugt den Teppich und poliert die Möbel. Man trennt sozusagen das, was man nicht mehr braucht, von dem, was man weiterhin im Lebensraum behalten will. Aus diesem Grund könnte man für das Wort Reinigung auch Begriffe wie Läuterung, Erlösung, Befreiung, Entlastung oder Entschlackung verwenden.

Das grobstoffliche Reinigen der Räume von Staub und Schmutz ist die Grundlage und eine wichtige Voraussetzung, um die feinstoffliche Reinigung vorzunehmen.

Eine Art der Reinigung, die beide Ebenen […] berührt ist z.B. das Auf- bzw. Ausschütteln der Betten am Morgen nach dem Aufstehen. Man öffnet die Fenster, um die verbrauchte Luft der Nacht gegen frische Morgenluft auszutauschen. Dann schüttelt man das Kopfkissen und die Zudecke kräftig aus. […] wird nicht nur der Staub, sondern auch die Schlafenergie (Träume, Traumbilder), das entstandene Energiefeld der Nacht vom Bettzeug getrennt, und so erfolgt eine Abtrennung, also Reinigung von „Verbrauchtem“. Auch die Matratze selbst enthält fein- und grobstoffliche Informationen der Nacht. Man kann sie durch Schlagen mit der Hand reinigen. Dieses Schütteln und Schlagen ist ganz nebenbei auch eine einfache feinstoffliche Reinigung des Schlafzimmers selbst.

[…]

Die Wände, Decken und Fußböden sowie alle Möbel sind mit der Festplatte eines Rechners zu vergleichen. Diese Festplatte enthält jede Menge Informationen und Daten, die im Laufe der Zeit von uns selbst und auch durch andere (Internet) aufgezeichnet und abgespeichert werden. Alles, was Ihr PC so erlebt und erfährt, wird auf dieser Festplatte gespeichert. Nun wird die Speicherkapazität irgendwann ausgelastet sein, und die Folge ist sehr oft, daß die Rechnerleistung nachläßt und die gewünschte Leistung nicht mehr erbracht werden kann. Jetzt werden Sie Ihre Festplatte von alten und nicht mehr gebrauchten Daten befreien, damit diese wieder aufnahmefähig ist. Diese Daten könnte man auch als feinstoffliche Informationen bezeichnen. Denn niemand kann diese Daten auf der Festplatte sehen oder greifen, sie sind quasi unsichtbar, und doch weiß jeder, daß sie gegenwärtig sind und den Inhalt der Festplatte bzw. des Rechners bestimmen.

Genauso verhält es sich in unseren Lebensräumen. Der unsichtbare Rauminhalt, also das, was wir nicht sehen können, überträgt die Informationen, die der Raum erlebt, erfährt, hört und sieht an die Wände, Decken, Fußböden und Möbel. Auch diese Informationen sind für uns nicht sichtbar oder greifbar, aber spürbar.

[…]

Jetzt gibt es natürlich eine ungeheure Menge verschiedener Informationen, die in den Räumen gespeichert sind. Diese Botschaften erfüllen durch ihre ständige Präsenz den Raum und geben sie auf unsichtbarer Ebene immer wieder in den Raum hinein. Diese Informationen wirken ganz natürlich, aber unsichtbar auf die Bewohner ein. […]

Warum ist eine Raumreinigung sinnvoll?

Um Ihnen diese Frage zu beantworten, bringe ich Ihnen hier einige Beispiele aus der Praxis, die es veranschaulichen sollen.

Die Last von den Schultern nehmen

Eines Tages kam ein Geschäftsinhaber in mein Büro und fragte, ob man außer durch die Gestaltung dem Raum noch auf andere Weise mehr Frische verleihen könnte. Im Gespräch kamen wir dann dahinter, was er mit dieser Frische meinte. Es ging ihm um mehr Leichtigkeit, denn er bewirtschaftete seinen Betrieb zwar sehr gerne, aber irgend etwas drücke ihn hinunter. Daraufhin vereinbarte ich einen Termin mit ihm, um den Raum und seine Themen über die Wahrnehmung zu erforschen. Es stellte sich heraus, daß der gesamte Raum – mit Küche, Lagerraum, Büro und Nebenzimmern – eine wirklich sehr spürbare Schwere aufwies. Es war deutlich wahrzunehmen, daß dieses alte Gebäude sehr viel erlebt hatte und viele vergangene Informationen sich vom Raum trennen wollten, sich aber nicht lösen konnten, weil sich bisher niemand darum gekümmert und sich ihrer angenommen hatte.

In einer Meditation bat ich um Antwort, ob ich denn reinigend wirken dürfe. Eine positive Erwiderung war die Folge.

An einem Sonntagmorgen um 6 Uhr begab ich mich zu diesem Betrieb und begann mit der energetischen Reinigung. Mehr zu Vorbereitung und Ablauf finden Sie im nächsten Kapitel.

Als gegen 14 Uhr der Inhaber in seine Räume kam, war seine erste Reaktion nur ein Wort: „Unglaublich!“

Dies berichtete er mir zwei Tage später, als er den Schlüssel, den er mir gegeben hatte, wieder abholte. Er beschrieb mir seine ersten Eindrücke: „Der Raum fühlt sich nicht nur leichter an, sondern er ist es auch. Ich fühle mich wie befreit, und die gefühlte Last ist einfach weg.“

[…]

Sehr oft werde ich auf Vorträgen gefragt, ob es denn reicht, ein Räucherstäbchen zu entzünden, um damit den Raum zu reinigen. Das wäre ungefähr so, als würden Sie versuchen, mit einem halben Teelöffel voll Reinigungsmittel Ihr ganzes Haus samt Fesnter zu putzen. […]

[…] sehe ich das Räucherwerk bzw. den Rauch, der daraus entsteht, als „Mittel zur Reinigung“. Das heißt, der Raum wird vom Rauch durchdrungen, und die feinstofflichen Energien können sich dadurch leichter lösen. Selbstverständlich spielt es auch eine große Rolle, mit welcher Art von Rauchwerk und mit welchem Bewußtsein man diesen Akt durchführt.

[…]

Nachfolgend möchte ich Ihnen gerne einige Anlässe und Beweggründe für die feinstoffliche Reinigung eines Raumes schildern. Denn um aktiv zu werden und dem Raum und letztendlich sich selbst etwas Gutes zu tun, bedarf es eines Grundes, der aus einem Bedürfnis heraus entsteht. […]

Bezug neuer Lebensräume und Einzug ins eigene Heim […]

Verabschiedung einer Lebensphase oder Situation […]

Übergangsritual für private und berufliche Anlässe […]

Auflösung von alten Mustern und erfahrenen Situationen […]

Nun muss ich sagen: Für jeden, der schon einmal die Klarheit und Frische, das Wohlgefühl und die Freiheit verspürt hat, die ein Raum nach einer grob- und feinstofflichen Reinigung ausstrahlt, wird sich gerne regelmäßig darum kümmern bzw. es in Auftrag geben.

Eine erste Reinigung ist laut dem genannten Autor umfassender und intensiver vorzunehmen. Er beschreibt das genaue Prozedere, wie er dabei vorgeht. Weitere Reinigungen gehen dann rascher vonstatten, sind aber wenigstens einmal im Jahr sinnvoll, ob man das nun zu Silvester mit Jahreswechsel vornehmen möchte oder welche Gelegenheit geeignet erscheint.

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