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von tiefen redete ich gerne
berührte oft lediglich die oberfläche
weiter traute ich mich nicht

von liebe redete ich gerne
vom recht jedes wesens auf bedingungslose solche
meine war überfrachtet von vorstellungen und bedingungen

von freiheit redete ich gerne
und von ihrer zugehörigkeit zur liebe
meine waren gebunden

für offene herzen plädierte ich gerne
hatte meines unwillkürlich immer wieder geschlossen
vieles schlummerte dort, das zu fühlen nicht reif war

so sprach ich von dem, was ich sein wollte
und verstand noch nicht
dass meine höchsten werte nicht durch wollen entstehen

ich musste es werden, ohne den weg zu kennen
es musste aus meiner mitte heraus entstehen
wehren war irgendwann nicht mehr erfolgreich

es brauchte meine bereitschaft
still stehen und geschehen lassen
immer mehr los lassen

und so entstand, ich wusste nicht wie mir geschah
das neue aus meinem zentrum heraus
ohne einfluss auf ablauf oder dauer von meiner seite

ich staunte über wunderbare vorgänge
auch über schmerzen und leid, die an die oberfläche drängten
die wandlung geschah, ob ich nun zweifelte oder glaubte

neues bewusstsein zog mit ein
neue klarheit und freiheit
ich hab es nicht gemacht, alles kam als geschenk

D A N K E

Marion ©, 05.02.2011

Am 28. Mai 2011 auf blog.1001shambalaya.de veröffentlicht (am 14. Aug. 2011 hierher importiert) – mit folgenden Kommentaren:

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