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zierte geduldig unser Weihnachtsfest 2010 und leistete uns Gesellschaft – bis gestern.

Dieses Jahr war es kein bestimmter, der zu uns wollte (im Gegensatz zum letzten Jahr). Iwan ging zum ersten Mal alleine zum Kauf und ich sagte noch: “Wenn möglich, hätte ich gerne einen schlanken Baum, der ruhig so groß wie wir sein darf.” Iwan entgegnete: “Wir werden sehen, welcher mit möchte.” Dort angekommen, schien er keinen Impuls zu bekommen, welches diesmal unser Baum sein wollte. Er hielt inne… Ah, er könnte sich einfach einen aussuchen, es sei kein bestimmter. Nachdem er das getan hatte, meinte der Verkäufer: “Irgendwie wollte den bisher keiner.” Seltsam, denn er schien wie gewachsen nur für uns – ein wunderschöner Baum in seiner schlanken Gestalt mit natürlichen Stufen, an denen der Weihnachtsschmuck so befestigt werden konnte, dass ein wunderbar harmonisches Gesamtbild entstand. Natürlich war er auch beseelt, so dass wir ihn spüren und mit seiner Energie in Kontakt treten konnten.

Als Iwan vor ein paar Tagen fragte, wann ich ihn abzuräumen gedenke, fiel mir erst auf, dass ich in mir einfach wusste: Wenn es Zeit ist, werde ich es spüren; es ist noch nicht Zeit. Am nächsten Morgen hatte ich den Impuls, meinen Zweiender-Bergkristall, der Nachts gewöhnlich auf dem Kopfende meines Bettes liegt oder sich in meiner Hand befindet, unter den Baum zu legen; gleiches am nächsten Morgen. Mit der Energie des Baums im Kristall in meiner Hand schlief ich jeweils ganz herrlich in den darauf folgenden Nächten.

Am Sonntag Abend, dem Tag vor meiner größeren kieferchirurgischen OP, zog es mich in das Zimmer, wo er stand. Ich erleuchtete die Glittergirlande und setzte mich vor ihn, schloss die Augen und spürte… Welch wunderbare Energie… Ich wurde ruhig, genoss die Präsenz des Wesens dieses Baumes in vollen Zügen.

Am nächsten Morgen führte mein erster Weg zum Baum. Ich fühlte ihn noch beseelt, aber schon schwächer werdend. Iwan fühlte ihn ebenso und verabschiedete sich von ihm.

Am Nachmittag, als ich von der OP heim kam, war der Baum ein leeres Gebilde ohne Inhalt. Er war gegangen.

So habe ich ihn heute bei schöner Musik und einem tiefen inneren Frieden abgeräumt. DANKE, dass Du bei uns warst, uns bereichert und beschenkt hast.

Am 11. Jan. 2011 auf blog.1001shambalaya.de veröffentlicht – mit diesen Kommentaren:

(am 7. Aug. 2011 hierher importiert)

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