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freiheit ich schmecke deine süße
rieche dein duftendes aroma
berühre deine haut

gekämpft hab ich um dich
gesucht nach dir hinter jeder hausecke
du hast dich immer neu entzogen

müde war ich geworden
konzepte hatte ich verloren
muster los gelassen

lautlos schlug das buch des lebens sich neu auf
wie von selbst an einer bestimmten stelle
das war die seite der freiheit

sie gab eine herrliche frucht frei
eine erdbeere mit grünem blattkranz
in die ich vorsichtig biss

woher bist du nur gekommen
wie konntest du dich unbemerkt anschleichen
und mich hinterrücks überraschen

wo warst du all die zeit
in welchen kellern hast du geruht
in welchen verliesen dich versteckt

du hattest wie alles deine zeit
musstest reifen im verborgnen
und entschlüpfen einfach so

einfangen kann dich niemand
festzuhalten bist du nicht
du kommst als geschenk

Marion ©, 20.10.2010

Am 20. Okt. 2010 auf blog.1001shambalaya.de veröffentlicht – mit folgenden Kommentaren:

(am 5. Aug. 2011 hierher importiert)

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