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Eine Redensart, die unterschiedlichen Gebrauch fand oder findet. Zum Beispiel im Sinne von überteuerten Preisen: “Die sind jenseits von Gut und Böse”. Will wohl heißen, sie sind außerhalb gängiger Moralvorstellung davon, was recht und angemessen ist.

Ich bin mit der Redensart aufgewachsen, in der Verwendung gegenüber Menschen: “Also der ist ja jenseits von Gut und Böse!” Heute würde ich sagen: “Herzlichen Glückwunsch, wenn Du Dich jenseits von Gut und Böse befindest.” 🙂

Solange mein Weltbild von Gut und Böse ausgeht, bin ich versucht beim Guten zu bleiben und das vermeintlich Böse außen vor zu halten. Das Böse begegnet mir dann im außen umso heftiger – als mein ausgegrenzter Schatten. Natürlich beim anderen, den ich verurteilen und links liegen lassen kann. Das, was ich ablehne, möchte IN MIR gesehen werden.

Jenseits von Gut und Böse erwartet mich innerer Friede.

Ursprünglich am 31. Aug. 2010 auf blog.1001shambalaya.de veröffentlicht – mit folgendem Kommentar:

(am 3. Aug. 2011 hierher importiert)

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